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OnlineBanking – so schützen Sie sich

Betrug kann jeden treffen!

Selbst wachsame Menschen sind vor den Auswirkungen krimineller Machenschaften nicht gefeit, besonders wenn es sie im falschen Moment erwischt. Zu glauben, dass einem das selbst nicht passiert, ist gefährlicher Trugschluss, denn unter Zeitdruck und bei Emotionen wie Freude oder Sorge lässt unsere Vorsicht nach. Nur wer begreift, wie die psychologischen Tricks der Betrüger funktionieren, kann sich effektiv dagegen wehren. 


Social Engineering

Diese Betrugsmasche basiert auf gezielter psychologischer Manipulation: Kriminelle erschleichen sich das Vertrauen ihrer Opfer, um an Geld oder sensible Daten zu gelangen. Besonders beliebt sind gefälschte SMS, betrügerische Anrufe oder eine dubiose Mail. Dank Künstlicher Intelligenz wirken diese heute so täuschend echt, dass sie von realer Kommunikation fast nicht mehr zu unterscheiden sind.


Beliebte Tricks von Online-Betrügern

  • Phishing: Gefälschte E-Mails von bekannten Marken oder Banken locken auf täuschend echte Login-Seiten, um Passwörter zu stehlen.
  • Smishing: Betrug per SMS oder WhatsApp, oft getarnt als dringende Paketmeldung oder die bekannte „Hallo Mama/Papa“-Nachricht.
  • Vishing: Telefonbetrug mit gefälschten Nummern auf Ihrem Display. Die Täter geben sich am Hörer als IT-Supportmitarbeiter oder Polizisten aus.
  • Quishing: Manipulierte QR-Codes in Briefen oder Mails leiten auf Fake-Websites weiter, um an persönliche Daten zu gelangen.


Die wirksamsten Schutzmaßnahmen: innehalten, prüfen und überlegt handeln

Zeitdruck durchschauen

Drohungen wie vermeintliche Kontosperrungen oder sehr kurze Fristen sollen verunsichern und zu überstürztem Handeln verleiten. Allerdings fragen Kreditinstitute, Behörden und seriöse Unternehmen niemals per E-Mail, SMS oder Telefon nach PIN, TAN oder Passwörtern.

Augen auf bei Absendern und Links

Angezeigte Namen können gefälscht sein. Achten Sie stattdessen immer auf den Domain-Namen nach dem „@“ in der E-Mail-Adresse. Prüfen Sie bei Links zudem die tatsächliche Zieladresse, bevor Sie sie anklicken.

Plausibilität prüfen

Stimmt der Inhalt mit echten Bestellungen, Verträgen oder Konten überein? Kriminelle nutzen oft ungenaue Betreffzeilen wie „Rechnung“ oder „Wichtige Mitteilung“, um Neugier oder Angst zu wecken. Vorsicht ist auch bei Dateianhängen geboten (z. B. .zip oder .exe), da diese Schadsoftware enthalten können.

Im Zweifel immer selbst verifizieren

Reagieren Sie nicht auf verdächtige Nachrichten und nutzen Sie keine Kontaktdaten daraus. Beenden Sie verdächtige Telefonate sofort. Nutzen Sie zur Kontaktaufnahme ausschließlich unabhängig recherchierte Daten, wie die Kontaktdaten aus Ihren Verträgen oder der regulären Website.

Der Aufruf von Online-Banking, Zahlungsdiensten oder Kundenportalen sollte aus Sicherheitsgründen ausschließlich über selbst angelegte Browser-Favoriten oder die jeweilige offizielle App erfolgen. Löschen Sie verdächtige Nachrichten am besten sofort. Sollte ein Anliegen wirklich wichtig sein, werden sich die Absender noch einmal bei Ihnen melden.

Im Ernstfall zählt jede Minute!

Wenn vertrauliche Daten in falsche Hände geraten sind, sperren Sie umgehend Ihre Zahlungskarten und das Online-Banking. Das geht rund um die Uhr direkt über die Sperr-Hotline 116 116. Erstatten Sie im Anschluss auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei.


Phishen Impossible

Insbesondere Online-Kriminalität ist eine wachsende Herausforderung für unsere gesamte Gesellschaft, denn viele dieser Angriffe beginnen über Messenger-Dienste und damit außerhalb des Einflussbereichs von Banken. Der Grund: Kreditinstitute investieren sehr viel in die technische Sicherheit unserer Systeme – und damit auch wir als Ihre Münchnerin für alle Münchner. Wir entwickeln diese ständig weiter, überwachen Zahlungen rund um die Uhr, warnen unsere Mitglieder und Kunden bei auffälligen Transaktionen und informieren über neue Strategien der Betrüger.

Doch um gemeinsam gegen diese Bedrohung vorzugehen, braucht es die Zusammenarbeit vieler Akteure aus Wirtschaft und Politik. Daher startet die Deutsche Bundesbank mit „Phishen Impossible“ jetzt eine bundesweite Aufklärungskampagne gegen den zunehmenden Online-Betrug, an der sich auch unsere Münchner Bank eG beteiligt.

Ziel von „Phishen Impossible“ ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher für typische Betrugsmaschen zu sensibilisieren, denn Kriminelle greifen meist nicht die technischen Systeme von Banken an.

Stattdessen zielen Betrüger auf einzelne Nutzerinnen und Nutzer. „Phishen Impossible“ setzt daher auf kurze Videos mit klaren und verständlichen Botschaften. Zudem informiert der Bankenverband auf seinen Themenseiten zu Cybersicherheit und Betrugsprävention und gibt konkrete Tipps zum Schutz. Und auch auf unserer Münchner Bank-Seite klären wir über konkrete Schutzmaßnahmen auf. Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link und schauen Sie vorbei – der Besuch lohnt sich!