Dem Geld auf der Spur

„Geld-Pilgerin“ Anna Poetter präsentiert Ausstellung im Münchner Bank Museum

München, 8. Oktober 2015

Acht Wochen pilgerte die Künstlerin Anna Poetter durch Europa, um der Bedeutung des Geldes in der modernen westlichen Gesellschaft auf die Spur zu kommen. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet sie jetzt in der Ausstellung „GELDspuren", die vom 7. Oktober 2015 bis 7. Januar 2016 im Münchner Bank Museum zu sehen ist.

Unterwegs mit Pilgerwagen und jeder Menge Fragen: Auf ihrer Reise von Zürich nach Frankfurt besuchte die Künstlerin Anna Poetter die „heiligen Orte des Geldes“, wie hier eine Bank in Zürich.

Täglich nehmen wir es in die Hand. Es umgibt uns, fasziniert uns, beschäftigt uns und frustriert uns – die Rede ist vom „Geld“. Die Künstlerin Anna Poetter hat sich dem Thema Geld auf ganz eigene Weise genähert. Acht Wochen war sie im Sommer 2014 als Geld-Pilgerin unterwegs, um die „heiligen Orte des Geldes“ zu besuchen, mit Menschen über Geld zu reden und so der Bedeutung des Geldes auf die Spur zu kommen.


Facettenreicher Blick aufs Geld
Die Ausstellung „GELDspuren“, die bis zum 7. Januar 2016 im Münchner Bank Museum zu sehen ist, lädt die Besucher dazu ein, die Künstlerin bei ihrer Spurensuche zu begleiten und dabei eigene Antworten und Standpunkte zu finden. Verschiedene Ausstellungsstationen ermöglichen intime Begegnungen mit dem Thema „Geld“. Auf der Pilgerreise geführte Videointerviews geben Einblick in unterschiedliche Positionen, Sichtweisen und Kompetenzen rund ums Geld – ein facettenreicher Querschnitt, der zum Nachdenken anregt. In einem interaktiven Spiel können sich Besucher selbst positionieren. Fotos, Objekte und Originalsouvenirs machen die Pilgerreise greif- und erlebbar.

Ausstellung „GELDspuren“ im Münchner Bank Museum: Konzeptkunst mit einem Mix aus Objekten, Raum- und Medieninstallationen sowie interaktiven Elementen.

Öffentliche Wertediskussion unterstützen

Die Münchner Bank eG, die älteste Genossenschaftsbank Bayerns, ist stolz, das innovative Konzept Anna Poetters in ihrem Museum zu präsentieren. Wilfried Gerling, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank eG: „Für uns als Genossenschaftsbank sind Werte ein zentraler Bestandteil unserer Kultur. Wir finden es wichtig, mit der Ausstellung „GELDspuren" unterschiedlichen Sichtweisen aufs Geld Raum zu geben und zusammen mit Anna Poetter eine gesellschaftliche Wertediskussion anzustoßen."

Ausstellung „GELDspuren“ im Münchner Bank Museum: Vier Gehirne stehen für die vier „Geldstoffe“ Gold, Papier, Kauris und Carbon und werfen Fragen auf wie: Wo sitzt das Geld im Gehirn? Verändert Geld unser Denken, Handeln und Fühlen?

Informationen für Besucher

Die Ausstellung „GELDspuren" kann vom 7. Oktober 2015 bis
7. Januar 2016 im Münchner Bank Museum besichtigt werden.

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi, Fr 9:00 - 16:00 Uhr / Do 9:00 - 18:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.


Öffentliche Führungen im Oktober:

15.10., 18:30 Uhr
22.10., 18:30 Uhr
29.10., 17:00 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten unter
www.meine-teilnahme.de/muenchnerbank

 

Weitere Infos
www.muenchner-bank.de/museum