Junge Medienkünstler ausgezeichnet

Münchner Bank eG verleiht 1. Münchner Bank Medienkunstpreis

München, 24. Juni 2015

Die Münchner Bank eG hat zum ersten Mal den „Münchner Bank Medienkunstpreis“ verliehen. Der mit insgesamt 6.000 Euro dotierte Preis wurde in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste München (AdBK) ausgelobt und im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Münchner Bank Haus vergeben. Die drei Preisträger erhalten hier eine einmalige Präsentationsfläche für ihre Installationen.

Ausgezeichnete Medienkunst: Der Vorstand der Münchner Bank eG ehrte die jungen Preisträger des Münchner Bank Medienkunstpreises mit insgesamt 6.000 Euro.

In ihrem Münchner Bank Haus am Frauenplatz setzt die Münchner Bank eG auf digitale Kommunikation. Im Kundenforum des Gebäudes hat sie eine mehrstufige mediale Installation realisiert, auf der rund um die Uhr Bewegtbilder laufen. Der Installation liegt dabei kein werblicher, sondern ein künstlerischer Ansatz zu Grunde. Kommuniziert werden klassische Genossenschaftswerte wie Regionalität und Gemeinsamkeit. Erstmals wird diese Einrichtung jungen Medienkünstlern zur Verfügung gestellt. „Mit der Ausschreibung des Münchner Bank Medienkunstpreises bieten wir jungen Künstlern im Münchner Bank Haus eine öffentliche Bühne und fördern sie in ihrem Schaffen“, sagt Wilfried Gerling, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank eG.

Exklusiver Kooperationspartner der Münchner Bank eG ist die AdBK. Die teilnehmenden Studierenden produzierten Videoinstallationen, die das Thema Genossenschaftswesen mit seinen Besonderheiten, Traditionen und Werten auf medial-künstlerische Weise umsetzen.

Erlebbare Medienkunst

Nach Entscheidung der Fachjury geht der 1. Preis – dotiert mit 3.000 Euro – an Rachel Fäth und Dominik Bais. In ihrer Videoarbeit „conspicuous“ setzen sie sich mit dem für Gemeinschaften zentralen Phänomen der Kommunikation auseinander. Den 2. Preis – dotiert mit 2.000 Euro – erhalten Patrick Tircher und Iason Konstantinou für ihre Installation „Tanz der Güter“, mit der sie die genossenschaftliche Produktion und die Abhängigkeiten verschiedener Gemeinschaften (Menschen, Tiere, Güter, Maschinen) erfahrbar machen. Der 3. Preis – dotiert mit 1.000 Euro – geht an Melanie Chacko für ihre Arbeit „spotted eyes“, die das genossenschaftliche Motto „Einer für alle, alle für einen“ anhand der Bewegungsdynamik einer Schafherde visualisiert.

Nichts für die Ideen-Schublade

Hubert Sedlatschek, Jury-Mitglied und Leiter des Studienbereichs Medienpädagogik an der AdBK, lobt in seiner Laudatio die Münchner Bank eG als Förderer von Medienkünstlern. „Für aufwändige Videoprojekte und Medieninstallationen gibt es – anders als zum Beispiel für Grafik und Malerei – meist keine Käufer. Das bedeutet, dass die Künstler ihre Arbeiten vor- bzw. ganz selbst finanzieren müssen und manche Ideen aus Mangel an finanziellen Möglichkeiten für immer in der Schublade bleiben", so Sedlatschek. Dieses Schicksal bleibt den drei preisgekrönten Inszenierungen erspart. Sie sind ab sofort auf den Medienflächen im Kundenforum des Münchner Bank Hauses zu sehen. Die nächste – dann öffentliche – Ausschreibung des Münchner Bank Medienkunstpreises 2016 folgt im Herbst 2015.