Solide Basis für eine erfolgreiche Zukunft

Münchner Bank eG

München, 21. April 2015

     

  • Münchner Bank eG steigert trotz Niedrigzinsumfeld
    ihr Zinsergebnis auf 70,7 (65,8)* Mio. Euro (+ 7,5 %)
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  • Gesamtbetriebsergebnis erhöht sich auf 29,6 (23,5)
  •         Mio. Euro (+ 26%)

 

  • Bilanzgewinn wächst auf 14,8 (9,9) Mio. Euro (+ 49,2%)
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  • Noch mehr Kundennähe und Kompetenz vor Ort
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  • Projekt "Münchner Bank 2020" erfolgreich gestartet
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    * Vorjahreszahlen in Klammern

„Auch in Zeiten von Niedrigzinsen, verschärfter Regulatorik und der rasanten technischen Entwicklung blickt die Münchner Bank eG auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2014 zurück", so das Fazit von Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank eG, auf der Bilanz-Pressekonferenz. Die Genossenschaftsbank steigerte ihr Gesamtbetriebsergebnis um 26,0 Prozent, der Bilanzgewinn erhöhte sich um 49,2 Prozent. Trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds konnte das Zinsergebnis mit einem Plus von 7,5 Prozent abschließen. Auf dieser soliden Basis blickt die Münchner Bank eG nach vorne und richtet ihren Vertrieb noch stärker am Kunden aus. Kern der optimierten Ausrichtung ist, die Betreuung und Beratung für die Kunden weiter zu stärken und so gleichzeitig die Ertragschancen für die Bank zu erhöhen. In den kommenden Monaten steht das genossenschaftliche Kreditinstitut darüber hinaus im Fokus ihres Zukunftsprojekts „Münchner Bank 2020". Am Ende des Projekts steht eine angepasste Strategie, die die Münchner Bank eG wetterfest für die Zukunft macht.

Anlageplus in Niedrigzinszeiten

Die Bilanzsumme der Münchner Bank eG verringerte sich im Geschäftsjahr 2014 geringfügig um 0,6 Prozent auf 3,32 (3,34) Mrd. Euro. Ursächlich hierfür war ein leichter Rückgang im Kredit- und Einlagengeschäft. So lag das bilanzielle Einlagevolumen mit 2,78 (2,82) Mrd. Euro 1,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die verbrieften Verbindlichkeiten reduzierten sich auf 11,7 (25,9) Mio. Euro, die Termineinlagen auf 185,7 (236,0) Mio. Euro und die Sichteinlagen (inkl. Geldmarktkonten) auf 1,94 (1,97) Mrd. Euro. Insgesamt ist der Trend zu kurzfristig verfügbaren Anlagen ungebrochen.

Das außerbilanzielle Kundenanlagevolumen – bestehend aus Bausparverträgen, Versicherungen und Wertpapieren – erhöhte sich um 5,8 Prozent auf 1,24 (1,18) Mrd. Euro. Insgesamt stieg das betreute Kundenanlagevolumen (bilanziell und außerbilanziell) um 0,7 Prozent auf 4,02 (4,00) Mrd. Euro.

Das bilanzielle Kundenkreditvolumen reduzierte sich um 4,9 Prozent auf 2,43 (2,56) Mrd. Euro. Das Volumen für mittel- bis langfristige Kredite ging auf 2,02 (2,08) Mrd. Euro zurück, das Volumen für kurzfristige Kredite auf 416,0 (475,6) Mio. Euro. Ursächlich hierfür waren insbesondere geplante Rückführungen von höheren Losgrößen im gewerblichen Immobilienkreditgeschäft.

Gutes Zinsergebnis

Unter den durch die EZB bedingten anhaltenden Niedrigzinsen leiden nicht nur Sparer. Auch die Banken haben die Folgen dieser Politik zu tragen und befinden sich in einer Ausnahme-situation. Trotz dieser erschwerten Marktbedingungen konnte die Münchner Bank eG ihr Zinsergebnis um 7,5 Prozent auf 70,7 (65,8) Mio. Euro steigern. Das Provisionsergebnis wuchs um 1,2 Prozent auf 22,0 (21,8) Mio. Euro. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (Sach- und Personalaufwand) erhöhten sich um 2,6 Prozent auf 68,1 (66,4) Mio. Euro.

Das Gesamtbetriebsergebnis vor Steuern stieg kräftig um 26,0 Prozent auf 29,6 (23,5) Mio. Euro. Damit wird der Vertreterversammlung am 18. Mai 2015, vorbehaltlich der Gremien-entscheidung, ein Bilanzgewinn in Höhe von 14,8 (9,9) Mio. Euro – das entspricht einem Plus von 49,2 Prozent – vorgeschlagen, der in die Gewinnverwendung einfließt.

Aus dem Jahresergebnis werden dem Fonds für allgemeine Bankrisiken sowie den Rücklagen 14,3 Mio. Euro zugeführt. Die aufsichtsrechtliche Gesamtkapitalquote der Münchner Bank eG belief sich auf 13,3 Prozent und lag damit deutlich über der gesetzlichen Mindestanforderung von 8,0 Prozent.

Noch mehr Kundennähe: Fortschritt durch Qualität

Der persönliche Kontakt zum Kunden und eine vertrauensvolle und kompetente Finanzberatung stehen für das erfolgreiche Geschäftsmodell der Münchner Bank eG. An diesem hält das Institut auch in Zukunft fest. Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen und einem hohen Kostendruck ist die Nähe zum Kunden wichtiger denn je. Ziel ist, die Kunden zukünftig noch umfassender zu beraten und zu betreuen. Seit April 2015 setzt die Münchner Bank eG in ihren Filialen zusätzliche Spezialisten aus den Bereichen Vermögensanlage und Baufinanzierung ein und stärkt so ihr flächendeckendes Filialnetz mit noch mehr fachlicher Qualität vor Ort. Die voranschreitende Digitalisierung sieht die Bank im Rahmen ihrer Omnikanalstrategie als sinnvolle Ergänzung zur klassischen Beratung. Noch voraussichtlich in diesem Jahr wird die Münchner Bank eG eine virtuelle Filiale im Internet eröffnen. So kann der Kunde wählen, auf welchem Weg er mit seiner Bank in Kontakt treten möchte.

Wetterfest für die Zukunft: „Münchner Bank 2020"

Den aktuellen Herausforderungen in der Finanzbranche – wie die anhaltende Niedrigzinspolitik, die fortschreitende Digitalisierung, neue Wettbewerber, die Demographie sowie die verschärfte Regulatorik – begegnet die Münchner Bank eG mit dem Zukunftsprojekt „Münchner Bank 2020". Es beinhaltet, wie das Kreditinstitut mit ihrem genossenschaftlichen Geschäftsmodell in den kommenden Jahren strukturell aussehen muss und wie es im Markt agiert. Wichtige Eckpunkte dabei sind die bessere Verzahnung von Online- und Offline-Welten, die Verschlankung von Prozessen, die Realisierung von Einsparpotenzialen sowie die Reduzierung von hoher Komplexität, indem gesetzliche und interne Kontrollvorgaben so einfach und verständlich wie möglich abgebildet werden.

Moderates Wachstum in 2015

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet die Münchner Bank eG ein moderates Wachstum. Die Kreditvergabe an Privatkunden wird voraussichtlich nur wenig ansteigen, während der Wohnungsbau – vor allem im Ballungszentrum München – seine Expansion fortsetzen dürfte. Die Kreditnachfrage der Firmenkunden dürfte sich dagegen wohl wieder beleben. Die Entwicklung auf der Einlagenseite wird von der anhaltenden Niedrigzinsphase wesentlich beeinflusst werden. Insgesamt erwartet die Münchner Bank eG einen unverändert harten Wettbewerb im Kundengeschäft, für den sie mit ihrem Geschäftsmodell und ihrer Kunden- und Produktphilosophie gut aufgestellt ist.