Die Kuh macht muh – und was weißt du?

München, 03. Juni 2011

Mit der Unterstützung des Projekts „LernOrt Bauernhof“ bringt die Münchner Bank Stadtkindern den Ursprung heimischer Lebensmittel näher.

Wo kommen die Eier her? Wie wird eigentlich Butter hergestellt und wie kommt das Brot auf den Tisch? Vielen Kindern und Jugendlichen fehlt heute der direkte Bezug zu den tagtäglich genossenen Lebensmitteln und zur heimischen Landwirtschaft. Das soll sich nun ändern: Der „LernOrt Bauernhof“ bietet Stadtkindern die Möglichkeit, durch Tiere hüten, Kühe melken, Brot backen, sähen und ernten, die Natur wieder selbst zu erleben und schätzen zu lernen. Ein Projekt, das die Münchner Bank mit einer Spende von 5.000 Euro unterstützt.

Das sind die neuen Auszubildenden.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, nach diesem Motto hat Hedi Laubhart ihren LernOrt Bauernhof ins Leben gerufen: „Wir leben heute im Paradies der Lebensmittel“, so die Gründerin des Erlebnisbauernhofes in Taufkirchen. „Aber das Wissen über deren Herkunft und Herstellung ist vielen Verbrauchern abhanden gekommen. Besonders Kinder wissen immer seltener um die Zusammenhänge zwischen ihrem täglichen Essen und der heimischen Landwirtschaft.“

Hier setzt der LernOrt Bauernhof an: Im landwirtschaftlichen Betrieb sammeln Kinder und Jugendliche praktische Erfahrungen, lernen den Umgang mit Pflanzen, lernen Tiere wie Hasen und Ziegen kennen und werden so sensibilisiert für die Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln.

Der LernOrt Bauernhof ist bei Schulen und Kindergärten sehr gefragt, als soziales Projekt allerdings auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Die Münchner Bank setzt sich gerne als Förderer für dieses zukunftsweisende Projekt ein: „Als Genossenschaftsbank machen wir uns seit jeher für soziale Projekte stark“, so Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank. „Der LernOrt Bauernhof mit seinem Engagement für die Natur und gemeinschaftliche Werte hat uns besonders imponiert. Denn hier werden Kindern die Grundwerte der Gesellschaft im spielerischen Umgang mit landwirtschaftlicher Arbeit, der heimischen Tierwelt und regionalen Produkten vermittelt.“

Und auch Frau Laubhart freut sich über die Unterstützung: „Mit der großzügigen Spende von 5.000 Euro lässt sich eine Menge bewegen – für das Wissen künftiger Generationen und die Gemeinschaft in der Region.“