Silbergibbon Kim: Frühlingsgefühle im Tierpark Hellabrunn

München, 18. April 2011

Pünktlich zum ersten Besuch im Freigehege verwöhnt die Münchner Bank ihr artgeschütztes Patenkind Kim mit exotischen Früchten, Vitaminen und einer Spende von 1.000 Euro.

Weiß-blauer Himmel, Vogelgezwitscher und singende Affen, die von Ast zu Ast schwingen - die Silbergibbons genießen ihren ersten Tag im Freigehege und markieren ihr Revier durch lautstarken Gesang. Besonders Kim, - wartet eine ganz besondere Überraschung: Frische Ananas, vitaminhaltige Kiwi und viele gesunde Leckereien versüßen dem kleinen Affenmädchen den ersten Ausflug ins Freigehege und stärken das Immunsystem nach dem langen Winter. Eine Aufmerksamkeit der Münchner Bank, die ihren seltenen Schützling zudem mit einer Spende von 1.000 Euro unterstützt.

Das sind die neuen Auszubildenden.

Der kleine Silbergibbon tobt durchs Freigehege – und auch kulinarisch fällt der erste Frühling für Kim aus dem Rahmen. Süße Früchte und exotische Gerüche sorgen für zusätzlichen Reiz in der frischen Märzluft. Kim ist aus dem Häuschen und wird von seinen Kameraden neidisch beäugt. “Gerade nach den langen Wintermonaten freuen sich die Tiere wieder draußen in der Sonne zu spielen. Gibbon-Jungtier Kim kann sich freuen, solch einen spendablen Paten zu haben, der den ersten Ausflug sogar noch mit so vielen Leckereien versüßt.”, so Dr. Andreas Knieriem, Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn.

Für das Wohl seines Schützlings setzt sich Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank, ein: “Unser Patenkind Kim liegt uns besonders am Herzen. Denn als Tierpate trägt man Verantwortung. Deshalb verfolgen wir Kims Lebensabschnitte genau und begleiten den jungen Silbergibbon kontinuierlich – von seiner Geburt, über die ersten selbstständigen Schwünge bis hin zum heutigen Ausflug ins Freigehege. Und auch das leibliche Wohl des kleinen Affen ist uns wichtig, denn wir wünschen uns ein langes, gesundes und glückliches Leben für Kim und seine Artgenossen.”

Nicht ohne Grund, denn Silbergibbons gehören zu den bedrohtesten Primaten. Da sich ihr Lebensraum auf die Insel Java beschränkt, werden sie durch explodierende Bevölkerungszahlen in immer kleinere Gebiete zurückgedrängt. Zudem können weibliche Silbergibbons während ihres Lebens nur fünf bis sechs Junge auf die Welt bringen, weshalb ihre Populationsgröße in den letzten 30 Jahren von rund 20.000 Tieren auf ca. 2.000 bis 3.000 Tiere zurückgegangen ist. Deshalb stellte das Washingtoner Artenschutzabkommen die Silbergibbons unter weltweiten Schutz.

Als Genossenschaftsbank setzt sich die Münchner Bank seit jeher für eine nachhaltige Zukunft ein: „Der Tierpark Hellabrunn ist eine Münchner Institution, eine Bereicherung für Bayern und Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt”, so Peter Heinrich weiter. “Darüber hinaus leistet der Zoo mit seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt gefährdeter Arten, besonders auch mit dem Zuchtprogramm für Silbergibbons. Mit unserem Patenkind Kim hat dieses Programm einmal mehr seinen Erfolg bewiesen. Für „Kim“ und dieses zukunftsweisende Projekt machen wir uns gerne stark.“