Münchner Bank: 2010 erfolgreichstes Geschäftsjahr seit 15 Jahren

München, 1. März 2011

Nach dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2009 hat die Münchner Bank ihr Ergebnis abermals übertroffen.

Zahlen, die überzeugen: Die Bilanzsumme der größten genossenschaftlichen Universalbank Bayerns lag zum 31.12.2010 bei 2.835 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber 2009 um 69 Mio. Euro, also um 2,5 Prozent. Die Kreditvergabe 2010 schlägt alle Rekorde: Mit einem Zuwachs um über 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegt sie deutlich über dem aktuellen Markttrend. Dies gilt auch für die Kundeneinlagen, diese erreichten mit 2,5 Mrd. Euro eine Steigerung von 13,3 Prozent. Auch war ein lebhaftes Provisionsgeschäft zu verzeichnen. Dieses erhöhte sich um über 7 Prozent.

Das sind die neuen Auszubildenden.

Vertrauen zahlt sich aus

Die Voraussetzungen für das Jahr 2010 waren gemischt: Wirtschaftswachstum und positives Konsumklima standen der Überschuldung von Griechenland und Irland gegenüber. Unsicherheiten und Ängste vor Hyperinflation und dem Scheitern der Währungsunion waren die Folge.

„Dennoch ist es der Münchner Bank gelungen, das Vertrauen der Kunden weiter zu stärken“, so Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank. Dieses Vertrauen spiegelt sich auch in den aktuellen Zahlen wider. „Die Münchner Bank hat in den fünf Jahren seit der Fusion gewaltig zugelegt – bei Wachstum im Aktiv- und Passivgeschäft, bei den Erträgen sowie den Reserven. Ein Ergebnis, das uns stolz macht und das uns anspornt zu mehr.“

Steigerung der Kundeneinlagen um 13,3 %

Auch ein Jahr nach der Krise setzen Sparer und Anleger auf Sicherheit und Vertrauen. Als Genossenschaftsbank profitierte die Münchner Bank von diesem Trend mit starken Zuwächsen im Einlagengeschäft. So lagen die kurzfristigen Sichteinlagen 2010 bei rund 1.325,8 Mio. Euro, das sind 35,5 Prozent mehr als 2009. Und auch das bilanzielle Kundeneinlagevolumen entwickelte sich positiv (+ 291,1 Mio. Euro oder + 13,3 Prozent). Das außerbilanzielle Kundenanlagevolumen stieg um 63,6 Mio. Euro oder 7,1 Prozent und auch beim betreuten Kundenanlagevolumen legte die Münchner Bank mit 3.435,8 Mio. Euro und einer Steigerung von 11,5 Prozent erneut zu.

Steigerung des bilanziellen Kreditvolumens um 18,3 %

Die Münchner Bank versteht sich seit jeher als Förderer des Mittelstandes – für die Wirtschaft in München und Umgebung. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider: So hat sich das bilanzielle Kunden-Kreditvolumen im Vergleich zum Vorjahr auf 1.546,9 Mio. Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 240 Mio. Euro oder um 18,3 Prozent.

Besondere Zuwächse konnte die Münchner Bank bei den Baufinanzierungen
verzeichnen. Unterstützt von den Kreditzinsen auf historisch niedrigem Niveau und
der starken Nachfrage nach Immobilien erreichte die Münchner Bank hier ein
Volumen von 181,4 Mio. Euro und eine Steigerung von 27,5 Prozent. Auch die
Konsumentenkredite konnten Zuwachsraten verzeichnen. So erhöhte sich die
Vergabesumme der Münchner Bank um rund 101 Mio. Euro.

Insgesamt stieg das betreute Kundenkreditvolumen im Vergleich zum Jahresultimo
2009 um 312,7 Mio Euro auf 1.990,7 Mio. Euro an. Das ist eine Steigerung von 13,6
Prozent. Dass die Münchner Bank dieser Geschäftspolitik weiterhin treu bleibt, liegt
für Peter Heinrich auf der Hand: „Als Genossenschaftsbank werden wir auch 2011
solide wirtschaften und unseren Kunden die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung
stellen – für Investitionen zur wirtschaftlichen Weichenstellung und dem Wachstum in
der Region.“

Gutes Ergebnis „unterm Strich“

Die Münchner Bank konnte ihr Zinsergebnis auf 62,4 Mio. Euro (+18,6 Prozent) und das Provisionsergebnis auf 20,2 Mio. Euro (+ 7 Prozent) steigern.

Die Allgemeine Verwaltungsaufwendungen liegen mit 60,2 Mio. Euro um 10,4 Mio. Euro unter dem Wert des Vorjahres (2009: 70,6 Mio. Euro). Das entspricht einem Kostenrückgang von 7,2 Prozent. In Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme betragen die Verwaltungsaufwendungen 2,2 Prozent.

Besonders erfreulich: Das Gesamtbetriebsergebnis 2010 hat sich mit 19,9 Mio. Euro gegenüber 2009 sehr positiv entwickelt. Es liegt mit einer Steigerung von 73 Prozent entscheidend über dem Wert von 2009 (11,5 Mio. Euro) und deutlich über unserer ursprünglichen Planung für 2010.

Auch das Ergebnis des haftenden Eigenkapitals kann sich sehen lassen: Dieses betrug zum 31.12.2010 176,4 Mio. Euro (2009: 154,2 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote beläuft sich dabei auf 11,8 Prozent (2009: 11,6 Prozent) und liegt damit um 3,8 Prozent (2009: 3,6 Prozent) über der gesetzlichen Mindestanforderung von 8 Prozent. Der Liquiditätsgrundsatz, d.h. das Verhältnis von Zahlungsmitteln zu Zahlungsverpflichtungen, liegt bei 1,57 (2009: 2,28).

Ihre Bank. Münchner Bank.

Von Selbstverständnis und Selbstbewusstsein zeugt auch das neue Leitmotiv der Münchner Bank: Der Slogan „Ihre Bank. Münchner Bank.“ steht für die wichtigsten Eigenschaften des Münchner Kreditinstituts, denn als Genossenschaftsbank gehört die Münchner Bank ihren Mitgliedern und ist besonders kundenorientiert. „Mit diesem neuen Motto möchten wir unsere Differenzierung als die etwas „andere“ Bank noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken“, so Peter Heinrich weiter. „In Zukunft sollen die Münchner bei dem Gedanken an eine Bankverbindung als erstes an die Münchner Bank denken.“

Beratungsqualität „sehr gut“

Dass die Münchner Bank auf dem richtigen Weg ist, bestätigt ein Vergleichstest der Zeitschrift „Euro am Sonntag“. In der Gesamtwertung erreichte das Münchner Kreditinstitut den zweiten Platz und schnitt bei der Qualität der Beratung mit „sehr gut“ ab. Bei allen drei Anlagestrategien – konservativ, renditeorientiert und spekulativ – wurde die Beratungsleistung der Münchner Bank mit „gut“ bewertet.

Moderner Finanzdienstleister mit langer Tradition

Mit der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle am Stiglmaierplatz konnte die Münchner Bank im vergangenen Jahr die öffentliche Wahrnehmung des Münchner Kreditinstituts weiter schärfen. Und auch der Umbau des Stammhauses am Frauenplatz hat 2010 an Fahrt gewonnen.

Mitte 2011 will die Münchner Bank die Grundsteinlegung der Geschäftsstelle „An der Frauenkirche“ feiern und 2013 wird das Traditionshaus seine Pforten neu eröffnen. Dann wird hinter der denkmalgeschützten Fassade in Richtung Dom alles neu und Zeitgemäß sein: Der Eingang der Geschäftsstelle wandert vom Frauenplatz in die Augustinerstraße und die Geschäftsstelle selbst erstreckt sich vom zweiten Unterbis in das erste Obergeschoss.

Im Erdgeschoss können die Kunden der Geschäftsstelle „An der Frauenkirche“ den
Selbstbedienungsbereich inklusive Floormanagement nutzen, bevor der moderne,
gläserne Lift sie in die Beratungsräume im ersten Obergeschoss entführt. Hier
dehnen sich die großzügigen Räume über die Gebäude von Augustinerstraße und
Frauenplatz aus und sorgen für die gewohnt kundenorientierte Wohlfühlatmosphäre
im Sinne des Einzonenmodells – geprägt von innovativem und modernem Design.

Auch konnte die Münchner Bank mit der Augustiner-Brauerei und dem
Bekleidungshaus Hirmer zwei echte Münchner Traditionsunternehmen als künftige
Mieter gewinnen.

„Mit der erfolgreichen Vermietung und unserer baulichen Umsetzung am Frauenplatz ist uns ein großes Ziel geglückt“, sagt Peter Heinrich: „Tradition weiterzuentwickeln, den „Münchner Charme“ zu bewahren und absolute Kundenorientierung deutlich zu machen. Diese Werte waren und sind uns jeden Mehraufwand wert.“

Aufwärtstrend setzt sich fort

Stolz ist die Münchner Bank auch auf die aktuellen Zahlen 2011. So konnte das Unternehmen in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres weitere Zuwächse im Aktiv- und Passivgeschäft verzeichnen. „Die Aussichten für ein positives Geschäftsergebnis für 2011 sind gut“, erklärt Peter Heinrich. „Daher sind wir zuversichtlich, dass sich auch dieses Geschäftsjahr nach unseren Vorstellungen entwickeln wird.“