Münchner Bank unterstützt finanzielle Bildung von Schülern

München, 20. Dezember 2011

Die Münchner Bank spendet 12.000 Euro an die Stiftung “Deutschland im Plus” und macht sich stark für den verantwortungsvollen Umgang der Schüler mit dem eigenen Budget – auch am Gymnasium Neubiberg.

„Deutschland im Plus“ – die Stiftung für private Überschuldungsprävention – startet ihr Programm zur finanziellen Bildung von Schülern nun auch im Süden von München. Am Gymnasium Neubiberg fanden die ersten Unterrichtseinheiten unter dem Motto „Konsum geplant – Budget im Griff“ statt. Schüler der 9. Klassen erweitern dabei ihr finanzielles Grundwissen und bekommen wertvolle Tipps für den Umgang mit dem eigenen Budget. Die Münchner Bank unterstützt dieses Projekt mit einer Spende von 12.000 Euro.

Im Rahmen des Schulprojekts lernen Kinder und Jugendliche möglichst früh und didaktisch angemessen den Umgang mit Geld, damit sie sich auch langfristig mit diesem für den Alltag äußerst wichtigen Thema auseinander setzen.

Dies ist ganz im Sinne der Münchner Bank: “Für uns als Genossenschaftsbank steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Dabei liegt uns das Wohl der Kinder besonders am Herzen, denn diese sind die Zukunft unserer Region”, so Georg Cohn, Geschäftsstellenleiter der Münchner Bank in Neubiberg. “Deshalb freuen wir uns,

das Schulprojekt von “Deutschland im Plus” unterstützen zu können. Denn für den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Finanzen machen wir uns stark.”

Das sind die neuen Auszubildenden.

Und das ist sinnvoll. Denn für rund 30% der überschuldeten Jugendlichen unter 18 Jahren ist das eigene Konsumverhalten der Hauptauslöser für Überschuldung. Hier setzt die Stiftung Deutschland im Plus mit Ihrem Schulungskonzept an.

Anhand aktueller Zahlen sprechen jeweils zwei Referenten der Stiftung mit den Schülern der 9. Klasse über Verschuldung in Deutschland und klären die Frage, warum so viele Menschen in die Überschuldung rutschen. Schwerpunkt der 90-minütigen Unterrichtseinheit ist die Erarbeitung von Budgetplänen. Die Schüler stellen beispielhaft Einnahmen und Ausgaben gegenüber und überlegen sich Strategien für den Umgang mit dem eigenen Geld. Zudem erhält jeder Schüler die Broschüre „Konsum geplant – Budget im Griff“ der Stiftung „Deutschland im Plus“. Darin befinden sich Informationen rund um das Thema Überschuldungsprävention. Neben der Vertiefung der finanziellen Bildung dient das Heft auch als Nachschlagewerk zu Begriffen rund um Budget und Kredit.

„Wir sind froh über das Angebot der finanziellen Allgemeinbildung, das die Themen des Lehrplanes vertieft“, so Herr Schallenberger, Wirtschaftslehrer am Gymnasium Neubiberg.

Die Stiftung „Deutschland im Plus“ wurde 2007 als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Die Stiftung operiert unabhängig. Sie ist neben ihrem Engagement im Bereich der finanziellen Allgemeinbildung auch durch kostenfreie und anonyme Online- und Telefonberatung, in Zusammenarbeit mit Schuldnerberatern, tätig. Sie unterstützt Forschungsarbeiten, wie den Überschuldungsreport des Instituts für Finanzdienstleistungen (iff), und bietet ein breites Informationsangebot auf ihrer Website www.deutschland-im-plus.de