Münchner Bank sponsert Doktorandenpreis 2012

München, 7. November 2012

4.500 € für die Anerkennung hervorragender wissenschaftlicher Leistungen im Bereich Gesundheits- und Umweltforschung.

Dr. Christian Wild (Generalbevollmächtigter der Münchner Bank), Dr. Simon Jochum (Preisträger), Dr. Stefanie Spranger (Preisträgerin), Prof. Martin Göttlicher (Programmleiter Environmental Health) und Dr. Jan Krumsiek (Preisträger) bei der Verleihung das Doktorandenpreises 2012.

Der Doktorandenpreis ehrt die hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen und das außergewöhnliche Engagement von Doktoranden im Bereich Environmental Health.

Bereits zum zweiten Mal unterstützt die Münchner Bank diesen wichtigen
Wissenschaftspreis, der vom Verein der Freunde und Förderer des Helmholtz
Zentrums Münchens (VdFF) verliehen wird und engagiert sich so mit einer Summe
von 4.500 Euro für die Forschungsarbeit junger Wissenschaftler.

„Forschung und Wissenschaft sind wichtige Innovations- und Erfolgsfaktoren – besonders für die heimische Wirtschaft am Standort München“, erklärt Dr. Christian Wild, Generalbevollmächtigter der Münchner Bank, bei der Preisverleihung. „Darüber hinaus kommen neue medizinische Erkenntnisse allen Menschen zugute. Zwei schlagende Argumente für die Unterstützung des Doktorandenpreises – denn gerade als Genossenschaftsbank mit regionalen Wurzeln steht für uns immer der Mensch im Mittelpunkt.“

Das Helmholtz Zentrum München untersucht im Bereich „Environmental Health“ den Einfluss von Genetik, Umweltfaktoren und persönlichem Lebensstil auf die Entstehung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Lungen-Erkrankungen, Krebs oder Alzheimer.

Die Aufklärung der komplexen Wirkungszusammenhänge ist entscheidend für die Entwicklung neuer Therapien, diagnostischer Verfahren und Präventionsstrategien. Durch die Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen bis hin zur Anwendung schafft das Team des Helmholtz Zentrums München einen schnellen und spürbaren Nutzen für die Gesellschaft.

„Die Förderung der Jungen liegt uns genauso am Herzen wie die Förderung neuer medizinischer Erkenntnisse zum Wohle der Gemeinschaft“, berichtet Dr. Christian Wild weiter. „Denn der genossenschaftliche Gedanke beinhaltet seit jeher gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Daher sind wir der Überzeugung:

Das sind die neuen Auszubildenden.

Wer von der Gesellschaft profitiert, der trägt soziale Verantwortung. Und diese nehmen wir mit der Unterstützung des Doktorandenpreises gerne wahr.“

Mit dem Doktorandenpreis werden auch in 2012 wieder drei herausragende Promotionsarbeiten auf den Gebieten Gesundheits- und Umweltforschung prämiert.

Die Auszeichnungen – die mit einem Preisgeld von je 1.500 Euro verbunden sind – gehen in diesem Jahr an Dr. Simon Jochum („RNA transfer by Epstein-Barr virus triggers early events that regulate cell fate and promote immune evasion“), an Dr. Jan Krumsiek („Computational modeling of metabolite dependencies: From metabolomics data to biochemical networks“) sowie an Dr. Stefanie Spranger („In vitro and in vivo analysis of human cell-based immunotherapies for acute myeloid leukemia“).