Münchner Bank: Im 150-sten Geschäftsjahr (2011) ein Rekordergebnis

München, 8. März 2012

Dank überdurchschnittlicher Zuwächse im Kreditgeschäft mit Firmen- und Privatkunden übertrifft die Münchner Bank abermals ihre Vorjahresbilanz und steigert das Gesamtbetriebsergebnis um 39,2 Prozent.

Gut besucht: Das Bilanzpressegespräch 2012 der Münchner Bank.

Der Wachstumskurs der Münchner Bank hält an: Mit einer Bilanzsumme von 2.905 Mio. Euro (Stand 31.12.2011) steigerte die größte genossenschaftliche Universalbank Bayerns ihre Bilanzsumme gegenüber 2010 um 74 Mio. Euro und damit um 2,6 Prozent. Gleiches gilt für die Kreditvergabe in 2011. Diese liegt mit einem Zuwachs von 23,9 Prozent (+ 369 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr deutlich über dem aktuellen Markttrend. Dazu beigetragen hat ein sehr dynamisches Firmenkundenkreditgeschäft (+ 37 Prozent, bzw. 351,2 Mio. Euro).

Das bilanzielle Einlagevolumen nahm aufgrund bekannter Sonderbewegungen um 4,7 Prozent bzw. 117 Mio. Euro ab.

Keine Kreditklemme bei der Münchner Bank

Das Jahr 2011 bot nicht gerade ein stabiles Umfeld: Geprägt von Eurokrise und der Unsicherheit der Finanzmärkte waren Ängste der Bevölkerung vor einer möglichen Inflation und dem Scheitern der Währungsunion die Folge.

„Gerade in dieser Zeit der aktuellen Finanz- und Staatsschuldenkrise konnten wir uns erneut als zuverlässiger Bankpartner, Kreditgeber und Wirtschaftsmotor positionieren“, erklärt Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank mit Stolz. So hat sich das bilanzielle Kundenkreditvolumen des genossenschaftlichen Kreditinstituts im Vergleich zum Vorjahr auf 1.916 Mio. Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 369 Mio. Euro oder um 23,9 Prozent.

Vor allem bei Ausreichungen an mittelständische Unternehmen legte die Münchner Bank erneut zu. „Insgesamt waren im vergangenen Jahr rund 1,2 Mrd. Euro an Firmenkunden ausgeliehen“, berichtet Peter Heinrich weiter.

So konnte die Münchner Bank einen beträchtlichen Beitrag leisten für die Wertschöpfung in der Region. Mit unserer Kreditvergabe haben wir mit dazu beigetragen, Kaufkraft und Nachfrage in München und der Region zu erhalten. Und wir haben mitgeholfen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern. Ein Ergebnis, das uns stolz macht und das uns anspornt zu mehr.

Zuwachs bei Immobilien- und Verbraucherkrediten

Auch bei den Baufinanzierungen konnte die Münchner Bank enorme Zuwächse verzeichnen. Unterstützt von den Kreditzinsen auf historisch niedrigem Niveau und der starken Nachfrage nach Immobilien erreichte die Münchner Bank hier ein Volumen von 1.050,2 Mio. Euro und eine Steigerung von 22,5 Prozent. Darüber hinaus stiegen auch die Zuwachsraten bei Konsumentenkrediten und damit beim Provisionsgeschäft der Münchner Bank weiter an. Das Ergebnis: Eine Vermittlungssumme von 31,2 Mio. Euro bei der Münchner Bank und damit eine Steigerung um rund 8,5 Mio. Euro (+ 37,4 Prozent).

Insgesamt kletterte das betreute Kundenkreditvolumen (bilanziell und außerbilanziell) im Vergleich zum Jahresultimo 2010 um 343,1 Mio. Euro auf 2.333,8 Mio. Euro. Das ist ein Anstieg von 17,2 Prozent.

Auch das Dienstleistungs- und Verbundgeschäft entwickelte sich positiv. Ob Wertpapiergeschäft, Bausparen, Versicherungen oder Konsumentenkreditgeschäft – alle Bereiche zogen mit dem allgemeinen Aufwärtstrend stetig an. Und das Provisionsergebnis stieg um 6,9 Prozent auf 21,6 Mio. Euro.

Vertrauen zahlt sich aus

Dieses Wachstum verdankt die Münchner Bank nicht zuletzt dem großen Vertrauen ihrer Kunden in das genossenschaftliche Geschäftsmodell mit einem starken Liquiditätsverbund.

Entsprechend wurde das Rating der genossenschaftlichen Finanzgruppe Anfang Dezember 2011 von der amerikanischen Ratingagentur Standard & Poor's um eine Stufe von A+ auf AA- angehoben. Mit dieser Bewertung erhielt die genossenschaftliche Finanzgruppe die höchste Bonität im Rating aller deutschen Kreditinstitute, die nicht im Staatsbesitz sind.

„Dieses Vertrauen spiegelt sich auch in den Zahlen des Einlagengeschäfts 2011 wider“, weiß Bernhard Link, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank. „Aufgrund geplanter Sonderbewegungen nahm das bilanzielle Einlagevolumen 2011 zwar in Höhe von rund 117 Mio. Euro (4,7 Prozent) ab und lag damit zum Jahresultimo bei 2.361 Mio. Euro; das sind rund 117 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Klammert man die Sonderbewegungen (rund 200 Mio. Euro) jedoch aus, kann die Münchner Bank ein Plus von rund 83 Mio. Euro verzeichnen.“

Das betreute Kundenanlagevolumen lag bis Ende 2011 bei 3,28 Mrd. Euro.

Mit dem Gesamtergebnis mehr als zufrieden

Aufgrund des guten Wachstums konnte die Münchner Bank auch ihr Zinsergebnis auf 69,6 Mio. Euro (+11,5 Prozent) steigern, genauso wie das Provisionsergebnis von 20,2 Mio. Euro auf 21,6 Mio. Euro (+ 6,9 Prozent).

Zwar liegen die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen mit 61,3 Mio. Euro um 1,1 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres (2010: 60,2 Mio. Euro), das Gesamtbetriebsergebnis 2011 hat sich aber mit 27,7 Mio. Euro gegenüber 2010 sehr positiv entwickelt. Mit einer Steigerung von 39,2 Prozent liegt es entscheidend über dem Wert von 2010 (19,9 Mio. Euro) und deutlich über der ursprünglichen Planung für 2011. Dazu beigetragen hat auch ein unterdurchschnittliches Bewertungsergebnis. Sehen lassen kann sich deshalb auch die Erhöhung des haftenden Eigenkapitals: Dieses betrug zum 31.12.2011 195,4 Mio. Euro (2010: 176,4 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote beläuft sich damit auf 10,8 Prozent und liegt damit um 2,8 Prozent über der gesetzlichen Mindestanforderung von 8 Prozent.

Der Liquiditätsgrundsatz, d.h. das Verhältnis von Zahlungsmitteln zu Zahlungsverpflichtungen, liegt bei 1,62. Damit ist die Münchner Bank für Basel III gut gerüstet.

150 Jahre Zukunft

Unter dem Motto „150 Jahre Zukunft – 150 Jahre Münchner Bank“ feiert die Münchner Bank in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum – zeitgleich mit dem internationalen Jahr der Genossenschaften, das von den Vereinten Nationen für 2012 ausgerufen wurde. Daher startet das Institut unter dem Motto „150 Jahre Zukunft“ bereits ab dem 12. März 2012 zahlreiche Maßnahmen, um das Jubiläum 150 Tage lang, bis zum 10. August 2012, zu begehen.

In dieser Zeit überrascht die Münchner Bank ihre Kunden mit einem Jubiläumsprodukt, lädt mit Straßenfesten und Kundenveranstaltungen zum Mitfeiern ein und lässt die Münchner durch Spendenaktionen und Gewinnspiele an ihrem Geburtstag teilhaben.

Darüber hinaus ist neben diversen externen Kommunikationsmaßnahmen bereits eine Münchner Bank-Chronik in Arbeit und am 12. Juli – pünktlich zum Jubiläumstag – steigt der große Festakt in der Münchner Residenz.

Beratungsqualität „sehr gut“

Dass die Münchner Bank auf dem richtigen Weg ist, bestätigt auch ein Vergleichstest der Zeitschrift „Euro am Sonntag“ im Jahr 2011. In der Gesamtwertung erreichte das Münchner Kreditinstitut die Note „gut“ und schnitt bei der konservativen Anlageberatung mit „sehr gut“ ab.

Baufortschritt „Am Frauenplatz“

Auch das Bauvorhaben am Stammhaus der Münchner Bank schreitet in großen Schritten voran: Nach der Grundsteinlegung im letzten Jahr folgt bereits im September 2012 das Richtfest. Der Einzug der neuen Geschäftsstelle ist für das zweite Quartal 2013 geplant. Gemeinsam mit den Mietern, den Traditionsunternehmen Hirmer und Augustiner, wird die Münchner Bank an diesem ehrwürdigen Platz auch in Zukunft Tradition und Moderne als „Münchner Block“ verbinden, für München und die Region.

Sozial und Leistungsbilanz

Positiv fiel 2011 auch die Sozial – und Leistungsbilanz der Münchner Bank aus. Bund, Länder und Gemeinden profitieren im letzten Jahr von unseren Steuerleistungen in Höhe von 12,3 Mio. Euro. Durch die Gehaltszahlungen unserer 580 Mitarbeiter steigerten wir die Kaufkraft in München und der Region um 20,9 Mio. Euro und auch die Vergabe von Aufträgen im Wert von knapp 4,2 Mio. Euro an Firmen und Dienstleister kam der heimischen Wirtschaft zugute.

Darüber hinaus profitierten zahlreiche Vereine, Verbände und Organisationen vom sozialen Engagement der Münchner Bank. So hat das Kreditinstitut 2011 an knapp 80 gemeinnützige und kulturell engagierte Organisationen Spenden im Wert von rund 190.000 Euro übergeben. 110.684 Euro gingen in Form von Sponsorings sowie weiteren Zu- und Aufwendungen an Mitglieder und Kunden.

Das sind die neuen Auszubildenden.

So ergibt sich für das Jahr 2011 eine Sozial- und Leistungsbilanz der Münchner Bank von 37,7 Mio. Euro.

Aufwärtstrend setzt sich fort

Stolz ist die Münchner Bank auch auf die aktuellen Zahlen 2012. So konnte das Unternehmen in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres weitere Zuwächse im Aktiv- und Passivgeschäft verzeichnen. „Die positive Entwicklung des letzten Jahres setzt sich im laufenden Geschäftsjahr fort“, erklärt Udo Gebhardt, Vorstandsmitglied der Münchner Bank. „Das Ergebnis unserer Geschäftspolitik gibt uns Recht – und das seit bald 150 Jahren. Daher bleiben wir auch 2012 unserem Erfolgskurs treu: örtliche Nähe, solide Geschäftspolitik und kundennahe Entscheidungen.“