Eine gelungene Hochzeit: Die Verschmelzung der Münchner Bank mit der Raiffeisenbank Oberschleißheim

Am 24. Mai 2012

Die genossenschaftlichen Kreditinstitute Münchner Bank eG und Raiffeisenbank Oberschleißheim eG fusionieren rückwirkend zum Jahresanfang 2012. Eine Symbiose aus Regionalität und Stärke, die die Nähe der Raiffeisenbank Oberschleißheim zur Region mit der Größe und Bedeutung der Münchner Bank verbindet.

In getrennten Versammlungen haben die Mitgliedervertreter der Raiffeisenbank Oberschleißheim (22. Mai) und der Münchner Bank (23. Mai) mit großer Mehrheit der Verschmelzung zugestimmt. Das fusionierte Institut trägt den Namen Münchner Bank eG.

Bei der Entscheidung für die Verschmelzung beider Häuser waren für die Münchner Bank vor allem geschäftspolitische Überlegungen ausschlaggebend: So trägt der Zusammenschluss zu einer Ausweitung des Marktgebietes der Münchner Bank im Münchner Norden bei. Darüber hinaus überzeugte die Raiffeisenbank Oberschleißheim durch ihren starken Vertrieb, die ähnliche Geschäftsphilosophie sowie kulturelle Gemeinsamkeiten als Fusionspartner.

„Um die Kundenverbundenheit zum bestehenden Geschäftsgebiet zu sichern, bleibt der Name der Raiffeisenbank Oberschleißheim erhalten. Diese wird als „Zweigniederlassung der Münchner Bank eG“ fortgeführt“, erklärt Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank. „So entsteht eine Symbiose aus Regionalität und Stärke.“

„Der offene und faire Dialog auf Augenhöhe mit der Münchner Bank – unabhängig von den Größenverhältnissen – hat uns überzeugt“, erklärte Alfred Foistner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Oberschleißheim, zur Fusion mit der Münchner Bank.

Künftig werden die Kunden der Münchner Bank sowie der ehemaligen Raiffeisenbank
Oberschleißheim die insgesamt 36 Geschäftsstellen beider Häuser in vollem
Umfang nutzen können.

Arbeitsplätze für die Region

Darüber hinaus sichert die Fusion der beiden Genossenschaftsbanken Arbeitsplätze in der Region, denn alle Vertriebsstandorte der Raiffeisenbank Oberschleißheim samt ihren Mitarbeitern bleiben erhalten.

Auch der Erhalt der Arbeitsplätze aller Mitarbeiter aus dem Marktfolgebereich ist sichergestellt, denn betriebsbedingte Kündigungen aus Anlass der Fusion wurden im Rahmen des Verschmelzungsvertrages ausgeschlossen. So arbeiten die Mitarbeiter der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim künftig im Forum Bogenhausen, der Zentrale der Münchner Bank. Alle 49 Arbeitsplätze der Raiffeisenbank Oberschleißheim bleiben erhalten.

Zahlen und Fakten zur Fusion

Der Vorstand der Münchner Bank, besteht zunächst aus Peter Heinrich (Vorstandsvorsitzender), Bernhard Link (stellv. Vorstandsvorsitzender) und Udo Gebhardt (Vorstandmitglied).

Alfred Foistner, bisheriger Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Oberschleißheim, wird zunächst zum Generalbevollmächtigten der Münchner Bank bestellt, um nach einer aufsichtsrechtlich notwendigen Übergangszeit den Vorstand der Münchner Bank als weiteres Mitglied zu komplettieren.

Der zweite Vorstand der Raiffeisenbank Oberschleißheim, Christian Stocker, schied zum 31. März 2012 aus dem Unternehmen aus, um in seiner niederbayerischen Heimat eine Vorstandsposition zu bekleiden.

Auch der Aufsichtsrat der Münchner Bank, bestehend aus neun Mitgliedern, wird in Folge der Fusion um zwei Aufsichtsräte aus der Raiffeisenbank Oberschleißheim – Heinz Kiermeier und Dr. Fritz-Gerrit Kropp – ergänzt. Zusätzlich wird ein weiterer Arbeitnehmervertreter von den Mitarbeitern der fusionierten Münchner Bank gewählt werden. Somit wird der Aufsichtsrat der Münchner Bank künftig aus insgesamt zwölf Mitgliedern bestehen, statt – wie bisher – aus neun.

Das sind die neuen Auszubildenden.

Ebenfalls erhöht hat sich die Anzahl der Vertreter der fusionierten Bank. Im Rahmen einer Ergänzungswahl werden 16 Vertreter aus der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim gewählt, die die Vertreterversammlung der bisherigen Münchner Bank ergänzen werden. So besteht die Vertreterversammlung der Münchner Bank nach der Fusion aus 235 statt bisher 219 Vertretern.

Die verschmolzene Münchner Bank mit Hauptsitz im Forum Bogenhausen ist mit einer Bilanzsumme von 3.080 Mio. Euro die größte genossenschaftliche Universalbank in Bayern. Sie hat 45.688 Mitglieder, verfügt über Kundeneinlagen von 2.503 Mio. Euro, ein betreutes Kundenvolumen von 6.004 Mio. Euro und ein Kreditvolumen von 2.024 Mio Euro.

„Durch die Fusion mit der Raiffeisenbank Oberschleißheim möchten wir die Stärken unserer beiden Banken zum beiderseitigen Vorteil nutzen“, erklärte Peter Heinrich. „Gemeinsam werden wir die genossenschaftliche Bankenstruktur in der Metropolregion München stärken und weiterentwickeln.“