150ster Geburtstag der Münchner Bank

München, 11. Juli 2012

Die älteste Kreditgenossenschaft Bayerns feiert ihr Gründungsjahr mit prominenten Gästen in der Münchner Residenz.

Eineinhalb Jahrhunderte sind ein guter Grund zum Feiern. Zeitgleich mit dem Internationalen Jahr der Genossenschaften, das von den Vereinten Nationen für 2012 ausgerufen wurde, begeht die älteste und größte Genossenschaftsbank mit Universalbankcharakter in Bayern 150 Tage lang ihr Jubiläum. Höhepunkt: die Jubiläumsfeier in der Münchner Residenz am Gründungsdatum.

Jubiläumsfeier in der Residenz

Unter dem Motto „150 Jahre Zukunft“ stößt die Münchner Bank während der Galaveranstaltung im Kaiserhof der Münchner Residenz mit ihren Mitgliedervertretern auf die vergangenen 150 Jahre an – gemeinsam mit Prominenten aus Politik und Wirtschaft. Unter den Gästen: Münchens Oberbürgermeister und Festredner Christian Ude, Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken- und Raiffeisenbanken Uwe Fröhlich und der Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern Prof. Dr. h.c. Stephan Götzl. Durch den Abend führt der Journalist und Autor Ulrich Wickert.

„10 Kreuzer kostete die Mass Salvator im Zacherlkeller am Münchner Nockerberg,
als am 12. Juli 1862 22 Handwerker, Kaufleute, Industrielle und Beamte den
„Münchener Darlehen-Verein (mit Solidarhaft)“ in einer Privatwohnung gründeten“,
erklärt Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank. „Heute, 150 Jahre
später, hat sich aus diesem Zusammenschluss die größte genossenschaftliche
Universalbank in Bayern entwickelt. Für uns ein wirklich guter Grund zu feiern!“

150 Tage lang …

Deshalb feiert das Kreditinstitut seit 12. März auch mit seinen über 42.600
Mitgliedern und rund 110.000 Kunden. Noch bis 10. August ist dabei einiges
geboten: Neben speziellen Produkten wie dem JubiläumsSparplan und dem
JubiläumsSparbrief laden ein Online-Gewinnspiel, Straßenfeste und
Kundenveranstaltungen zum Mitfeiern ein. Darüber hinaus präsentiert die Münchner
Bank ihre spannende Geschichte in einer Chronik sowie einer Jubiläumsausstellung,
die in der Münchner Bank im Forum Bogenhausen vom 23. Juli bis 28. September zu
sehen ist.

„Unsere Jubiläumsprodukte kommen bei unseren Kunden sehr gut an“, erklärt Vorstandsvorsitzender Peter Heinrich. „Entsprechend erfolgreich gestaltet sich auch unser Gewinnspiel auf der Münchner Bank Homepage, das 150 Tage lang Preise in Höhe von bis zu 1.500 Euro bietet.“ Bereits über 500 Teilnehmer haben bislang bei der Aktion mitgemacht. Das Institut rechnet mit einer Beteiligung von insgesamt 1.500 Personen.

Darüber hinaus sorgen zahlreiche Kommunikationsmaßnahmen für Aufmerksamkeit: Ob Plakate oder Buswerbung, ob Imagefilm, Kino- und Hörfunkspots, Online-Themenseite oder Zeitungsbeileger- im Jubiläumsmonat spielt die Münchner Bank auf der gesamten Klaviatur der Münchner Medienlandschaft.

Die Mitglieder der Münchner Bank profitieren ebenfalls vom Jubiläum, denn die
Münchner Bank zahlt ihnen zusätzlich einen Jubiläumsbonus von 1,5 Prozent auf die
Dividende ihrer Geschäftsanteile aus.

Und auch ihrem sozialen Engagement kommt die Münchner Bank anlässlich ihres Jubiläums nach: Mit einer Spende von 30.000 Euro, die zu gleichen Teilen, also mit jeweils 15.000 Euro, der Stiftung Lichtblick Hasenbergl sowie der Stiftung AtemWeg zugute kommt.

Zeitlose Werte verbinden Tradition und Moderne

So steht bei der Münchner Bank immer der Mensch im Mittelpunkt – damals wie heute. Denn die erste bayerische Kreditgenossenschaft, an deren Statuten noch Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des deutschen Genossenschaftswesens, persönlich mitgewirkt hatte, ist sich sicher: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“

„Dieser Satz hat während unseres 150-jährigen Bestehens nie seine Gültigkeit verloren“, erklärt Peter Heinrich. Und das ist gut so: „Gerade die letzten Jahre haben gezeigt: Unser nachhaltiges Wirtschaften ist den Hedgefonds der Investmentbanker um Längen und Jahrzehnte voraus.“

Denn die Einlagen- und Institutssicherung der Genossenschaftsbanken ist so modern und aktuell wie vor 150 Jahren. Auch deshalb konnte die Münchner Bank in den Jahren der Finanzmarktkrise ein kontinuierlich starkes Wachstum verzeichnen, in einer Zeit, in der andere Banken ihre Kunden verloren. Heute ist die Münchner Bank der Marktführer unter den Genossenschaftsbanken im Wirtschaftsraum München.

Darüber hinaus gilt die Münchner Bank mit ihren 580 Mitarbeitern als gefragter Arbeitgeber und legt auf Aus- und Weiterbildung großen Wert. Auch die Leistungsund Sozialbilanz von über 37.700.000 Euro kann sich sehen lassen.

„Wir übernehmen Verantwortung“, erklärt Peter Heinrich. „Soziales Engagement zu zeigen, das ist für die älteste bayerische Universalgenossenschaft Herzenssache.“

Das sind die neuen Auszubildenden.

Die Bank für München und die Region

„Durch die Fusion mit der Raiffeisenbank Oberschleißheim werden wir die Stärken unserer beiden Banken zum beiderseitigen Vorteil unserer Kunden nutzen und die genossenschaftliche Bankenstruktur in der Metropolregion München weiter stärken“, ist sich Peter Heinrich sicher.

Zudem plant die Münchner Bank 2013 – nach Neugestaltung der Räumlichkeiten – die Wiedereröffnung ihrer Geschäftsstelle im Stammhaus am Frauenplatz. „Hier wird sich unsere Begeisterung widerspiegeln, dass sich aus Tradition heraus erfolgreich Zukunft gestalten lässt“, freut sich Peter Heinrich.

Trotz der diesjährigen Feierlichkeiten hat sich die Münchner Bank viel vorgenommen. Nach überdurchschnittlichen Zuwächsen im Kreditgeschäft, einer Steigerung der Bilanzsumme auf rund 3 Mrd. Euro und der positiven Entwicklung des Gesamtbetriebsergebnisses zum Jubiläumsjahr steht für ihren Vorstandsvorsitzenden fest: „Der werteorientierten Geschäftspolitik gehört die Zukunft. Wir entscheiden nicht in Frankfurt oder New York sondern direkt hier in München. Und wir machen nur Geschäfte, die wir und unsere Kunden auch verstehen.“ Deshalb heißt es nicht umsonst: „150 Jahre Zukunft – 150 Jahre Münchner Bank.“