Fusionsabschluss: Münchner Bank und Raiffeisenbank Oberschleißheim besiegeln ihre Verschmelzung

München, 19. September 2012

Der Eintrag ins Genossenschaftsregister am 19. September 2012 macht die „Hochzeit“ der Münchner Bank eG mit der Raiffeisenbank Oberschleißheim eG perfekt: Die Fusion der beiden genossenschaftlichen Kreditinstitute ist damit rückwirkend zum Jahresanfang 2012 vollzogen. Das fusionierte Institut trägt den Namen Münchner Bank eG.

Bereits im Mai dieses Jahres stimmten die Mitgliedervertreter der Raiffeisenbank Oberschleißheim (22. Mai) und der Münchner Bank (23. Mai) in getrennten Versammlungen der Verschmelzung mit großer Mehrheit zu.

In den darauffolgenden Monaten folgte Schritt für Schritt die Umsetzung der Fusion. Aufgrund dieser Vorbereitung wird auch die technische Fusion beider Häuser im September 2012 umgesetzt werden.

„Wir freuen uns, dass die Fusion mit dem Eintrag ins Genossenschaftsregister jetzt vollzogen ist“, erklärt Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank. „Damit haben wir die Voraussetzung geschaffen, die genossenschaftliche Bankstruktur in der Metropolregion München weiter zu stärken und zu entwickeln. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zukunft.“

Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Verschmelzung beider Häuser waren für die Münchner Bank vor allem geschäftspolitische Überlegungen: „Der Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Oberschleißheim trägt zur Ausweitung des Marktgebietes der Münchner Bank im Münchner Norden bei“, erörtert Peter Heinrich die Hintergründe der Fusion. „Darüber hinaus ist die Raiffeisenbank Oberschleißheim durch ihren starken Vertrieb, die ähnliche Geschäftsphilosophie sowie kulturelle Gemeinsamkeiten der ideale Fusionspartner für unser Haus.“

Der Firmenname der Raiffeisenbank Oberschleißheim bleibt auch nach dem Fusionsvollzug erhalten, um die Kundenverbundenheit zum bestehenden Geschäftsgebiet zu sichern.

„Die Raiffeisenbank Oberschleißheim wird als „Zweigniederlassung der Münchner Bank eG“ fortgeführt“, erklärt Alfred Foistner, bisheriger Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Oberschleißheim und jetzt Generalbevollmächtigter der Münchner Bank. „So entsteht eine Symbiose aus Regionalität und Stärke.“

Ab sofort können die Kunden der Münchner Bank sowie der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim die insgesamt 36 Geschäftsstellen beider Häuser in vollem Umfang nutzen.

Arbeitsplätze für die Region

Darüber hinaus sichert die Fusion der beiden Genossenschaftsbanken Arbeitsplätze in der Region, denn alle Vertriebsstandorte der Raiffeisenbank Oberschleißheim samt ihren Mitarbeitern bleiben erhalten.

Auch die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter aus dem Marktfolgebereich sind sichergestellt, denn betriebsbedingte Kündigungen aus Anlass der Fusion wurden im Rahmen des Verschmelzungsvertrages ausgeschlossen. So arbeiten die Mitarbeiter der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim künftig im Forum Bogenhausen, der Zentrale der Münchner Bank.

Zahlen und Fakten zur Fusion

Der Vorstand der Münchner Bank besteht derzeit aus Peter Heinrich (Vorstandsvorsitzender), Bernhard Link (stellv. Vorstandsvorsitzender) und Udo Gebhardt (Vorstandmitglied).

Alfred Foistner, Vorstandsvorsitzender der vormaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim, ist zunächst als Generalbevollmächtigter der Münchner Bank tätig, um nach einer aufsichtsrechtlich notwendigen Übergangszeit den Vorstand der Münchner Bank als weiteres Mitglied zu komplettieren.

In Folge der Fusion wurde der Aufsichtsrat der Münchner Bank um zwei Aufsichtsräte aus der Raiffeisenbank Oberschleißheim – Heinz Kiermeier und Dr. Fritz-Gerrit Kropp – ergänzt. Zusätzlich wählten die Mitarbeiter der fusionierten Münchner Bank einen weiteren Arbeitnehmervertreter. Somit hat sich der Aufsichtsrat der Münchner Bank von ursprünglich neun auf insgesamt zwölf Mitglieder erweitert.

Das sind die neuen Auszubildenden.

In Kürze wird auch die Anzahl der Mitgliedervertreter der fusionierten Bank entsprechend angepasst. Im Rahmen einer Ergänzungswahl werden 16 Vertreter aus dem Kreis der Mitglieder der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim gewählt, um die Vertreterversammlung der bisherigen Münchner Bank zu ergänzen. So wird die Vertreterversammlung der Münchner Bank nach der Fusion aus 235 statt bisher 219 Vertretern bestehen.

Die verschmolzene Münchner Bank mit Hauptsitz im Forum Bogenhausen ist zum Stichtag 1. Januar 2012 mit einer Bilanzsumme von 3.080 Mio. Euro (Münchner Bank: 2.905 Mio. Euro / Raiffeisenbank Oberschleißheim: 175 Mio. Euro) die größte

genossenschaftliche Universalbank in Bayern. Sie hat 45.687 Mitglieder (Münchner Bank: 42.609 / Raiffeisenbank Oberschleißheim: 3.078), verfügt über Kundeneinlagen von 2.503 Mio. Euro (Münchner Bank: 2.361 Mio. Euro / Raiffeisenbank Oberschleißheim: 142 Mio. Euro) und ein Kreditvolumen von 2.024 Mio. Euro (Münchner Bank: 1.916 Mio. Euro / Raiffeisenbank Oberschleißheim: 108 Mio. Euro).