Münchner Bank: 5.000 Euro für benachteiligte Schüler

München, 27. September 2012

Die älteste Genossenschaftsbank Bayerns spendet 5.000 Euro an die Prause-Schindelmann-Stiftung und unterstützt damit lernschwache und benachteiligte Schüler an der Mittelschule in der Guardinistraße.

Rudolf Bruckmaier, Direktor Bereich Regionalmarkt der Münchner Bank, und Stiftungsgründer Dr. Rudolf Schindelmann freuen sich mit Lehrern und Schülern der Mittelschule in der Guardinistraße über die Spendenübergabe von 5.000 Euro.

Die Prause-Schindelmann-Stiftung mit Sitz in Krailling (Landkreis Starnberg) hat sich die Förderung mildtätiger Zwecke auf die Fahnen geschrieben. Stiftungsgründer Dr. Rudolf Schindelmann will unter anderem die Jugendhilfe fördern sowie Erziehungs- und Berufsbildungsprojekte unterstützen. Sein erstes Ziel: Optimale Vorbereitung für den Qualifizierenden Hauptschulabschluss in den neunten Klassen der Mittelschule in der Guardinistraße. Die geplanten Kurse fördern besonders Jugendliche aus finanziell schwachen Familien mit Migrationshintergrund. Eine gute Sache, findet auch die Münchner Bank und unterstützt die Prause-Schindelmann-Stiftung jetzt mit einer Spende von 5.000 Euro.

„Wir freuen uns sehr, mit unserer Spende an die Prause-Schindelmann-Stiftung heute die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule in der Guardinistraße unterstützen zu können“, freut sich Rudolf Bruckmaier, Direktor Bereich Regionalmarkt der Münchner Bank. „Denn der Hauptschulabschluss ist eine wichtige Voraussetzung für die Zukunft unserer Kinder und für die Entwicklung in der Region.“

Das sind die neuen Auszubildenden.

Eingebettet in den Schulalltag sollen die Kurse parallel zu speziell darauf abgestimmten Lerngruppen stattfinden. So können sowohl die „Schwächeren“ als auch die begabten Schüler optimal auf die Prüfungen zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss vorbereitet werden. Eine Förderung, die weit über den täglichen Schulunterricht hinaus geht.

Und das ist wichtig, denn die Schüler der neunten Klassen an der Mittelschule in der Guardinistraße stammen fast ausschließlich aus finanziell schwachen Familien. Oft arbeiten beide Elternteile, um die Familie ernähren zu können. So fehlt die Zeit, die Kinder für die anstehenden Prüfungen ausreichend zu unterstützen und zu fördern. Hinzu kommt: Rund 90 Prozent dieser Schüler haben einen Migrationshintergrund. In dieser Situation scheitert die familiäre Hilfe häufig bereits an den mangelnden Deutschkenntnissen der Eltern.

Hier setzen die geplanten Kurse der Mittelschule in der Guardinistraße an. Mit Hilfe von fachlich geschultem Personal sollen den Jugendlichen durch konkrete Prüfungsvorbereitung Ängste genommen und Hilfe für den Übergang zum Beruf geleistet werden. Die optimale Förderung von leistungsschwachen Jugendlichen sichert die Ausbildungsfähigkeit aller Schüler und ermöglicht ihnen so eine berufliche Zukunft.