Münchner Bank: 4.000 Euro für Schulschweine im Klassenzimmer

München, 21. November 2012

Mit der Unterstützung des „Projektes Schulschwein“ fördert die Münchner Bank den richtigen Umgang mit Geld bei Schulkindern der Grundschule an der Bernaysstraße in Milbertshofen.

Petra Windisch de Lates (Lebensbrücke e.V.), Patricia Annunziata (Lebensbrücke e.V.), Lydia Betzek-Berger (Rektorin der Grundschule an der Bernaysstraße), Diana Bartl (Projekt Schulschwein), Rudolph Bruckmaier (Direktor Bereich Regionalmarkt der Münchner Bank), Stephanie Schmid (Projekt Schulschwein), Sven Werk (Geschäftsstellenleiter der Münchner Bank in Milbertshofen)

Vom Taschengeld sofort ein Eis kaufen oder lieber aufs neue Fahrrad sparen? Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein. Hier setzt das Projekt “Schulschwein” an. Das Sparlernprogramm mit seinem Sparschwein mit vier Einwurfschlitzen überzeugt. So lernen Kinder zwischen Ausgeben, Sparen, Investieren und sozialem Engagement zu unterscheiden – sogar die gute Tat hat einen eigenen Geldeinwurfschlitz. Dieses zukunftsträchtige Projekt unterstützt die Münchner Bank jetzt mit einer Spende von 4.000 Euro – für die Grundschule an der Bernaysstraße und eine schuldenfreie Zukunft unserer Kinder.

Und das ist sinnvoll. Denn für rund 30 Prozent der überschuldeten Jugendlichen unter 18 Jahren ist das eigene Konsumverhalten der Hauptauslöser für Überschuldung.

„Hier muss sensibilisiert werden", erklärt Sven Werk, Geschäftsstellenleiter der Münchner Bank in Milbertshofen. „Deshalb setzen wir uns gezielt für das „Projekt Schulschwein" und die Prävention von Jugendverschuldung in und um München ein."

Doch wie ist es möglich, dass junge Menschen in die Schuldenfalle geraten? Und vor allem: Wie ist es zu verhindern?

„Das Prinzip des „Projektes Schulschwein" ist einfach", erklärt Rechtsanwältin Stephanie Schmid, die sich für die bundesweite Umsetzung des „Projektes Schulschwein" engagiert. „Die Kinder setzen sich selbst Sparziele und füllen den Bauch des Schweinchens entsprechend auf. So lernen die Kinder spielerisch, mit ihrem Geld zu planen, geduldig zu sein und mit ihren Wünschen umzugehen. Darüber hinaus erfahren sie, welche Perspektiven sich mittel- und langfristig durch den erlernten Umgang mit Geld ergeben."

Das sind die neuen Auszubildenden.

Zielgruppe des „Projektes Schulschwein" sind Kinder zwischen vier und zwölf Jahren.

Die Einführung des „Projektes Schulschwein" in der Grundschule an der Bernaysstraße ist das achte Projekt von Stephanie Schmid und Diana Bartl in Bayern – und das erste, das sie gemeinsam mit der Deutschen Lebensbrücke e.V. umsetzen, die sich bereits seit 20 Jahren stark macht gegen Kinderarmut in Deutschland.

Bei ihrer Arbeit für das „Projekt Schulschwein" sind Stephanie Schmid und Diana Bartl auf finanzielle Unterstützung angewiesen, denn gekonntes Sparen kostet Geld: So erhalten die Grundschulen vom „Projekt Schulschwein" kostenlos

Lehrerschulungen sowie Sparschweine und Unterrichtsmaterialien für den Unterricht, die dazu beitragen, die Spar-Botschaften im Bewusstsein der Kinder zu verankern.