Münchner Bank eG: Spenden für die Erinnerung

München, 5. Februar 2014

Bewusstsein schaffen, Erinnerung fördern – mit diesem Ziel vor Augen leistet die Weiße Rose Stiftung e.V. seit über 20 Jahren eine bedeutende Bildungs- und Aufklärungsarbeit, die über die Grenzen Deutschlands hinausgeht. Die Münchner Bank eG unterstützt dieses ehrenamtliche Engagement mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro.

Ein wertvoller Beitrag für eine wertvolle Erinnerungskultur: Udo Gebhardt (mi.), Vorstandsmitglied der Münchner Bank eG, überreicht Dr. Hildegard Kronawitter (li.), 1. Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V., und Prof. Dr. Wolfgang Huber (re.), 2. Vorsitzender der Stiftung, die Spende.

Vier Jahrzehnte nach den Widerstandsaktionen der Weißen Rose wurde im Jahr 1987 die Weiße Rose Stiftung e.V. ins Leben gerufen. Ziel der Institution ist es, das Gedenken an die Mitglieder der Weißen Rose, die sich während des Zweiten Weltkrieges mit Mut und Verstand gegen das
NS-Regime ausgesprochen haben, dauerhaft zu bewahren. Die Münchner Bank eG ist von dieser präsenten Erinnerungskultur nicht nur überzeugt, sondern auch beeindruckt und unterstützt die Stiftung mit 5.000 Euro.

„Es ist bewundernswert und ehrenhaft zugleich, wie viel Zeit und Gedankengut die Weiße Rose Stiftung e.V. in den gedanklichen Nachhall an die ehemalige Widerstandsbewegung steckt", betont Udo Gebhardt, Vorstandsmitglied der Münchner Bank eG. Aus diesem Grund fördere die älteste Genossenschaftsbank Bayerns diese ehrenamtliche und wertvolle Arbeit und er ergänzt: „Mit ihren Aktionen und Ausstellungsräumen schafft es die Stiftung, die Erinnerung an die Weiße Rose sowohl im In- als auch im Ausland bewusst wach zu halten. Genau das ist es, was in unserer Gesellschaft nicht aufgegeben werden darf und was wir mit unserem finanziellen Beitrag unterstützen wollen."

Die Weiße Rose Stiftung e.V. hat es sich seit ihrer Gründung zur Aufgabe gemacht, Wissen und Verständnis für die Widerstandsgruppe gesellschaftlich zu verankern und damit gerade jungen Menschen den Zugang zur Vergangenheit zu erleichtern. Mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Buchvorstellungen und einer dauerhaften Wanderausstellung appelliert die Einrichtung gleichzeitig an Werte, die auch in der heutigen Zeit noch eine wichtige Rolle spielen: Demokratie, Zivilcourage und das Recht eines jeden Menschen.

Ein zentrales Medium der Stiftung ist die DenkStätte am Lichthof in der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 1997 erleben die Besucher hier Bildung, Geschichte und einen wahren Ort der Erinnerung.