Münchner Bank: SEPA-Umstellung jetzt fortsetzen

München, 17. Januar 2014

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Unabhängig von einer möglichen SEPA-Fristverlängerung wird es für Unternehmen, Kommunen und Vereine bald ernst. Die Münchner Bank rät dringend, die Umstellung weiterhin in Angriff zu nehmen und unterstützt ihre Kunden beim Endspurt.

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sollten die bewährten deutschen Überweisungs- und Lastschriftverfahren zum 1. Februar 2014 endgültig abgelöst werden. Mitten im Endspurt plädiert die EU-Kommission jetzt für einen sechsmonatigen Aufschub des europaweit einheitlichen Zahlungsverkehrs gemäß SEPA (Single Euro Payments Area), der den bargeldlosen Transfer auch für die Kunden der Münchner Bank eG neu regeln wird. Trotz einer möglichen Frist-verlängerung, der auf EU-Ebene erst noch zugestimmt werden muss, steht für die Münchner Bank fest: Unternehmen, Kommunen und Vereine müssen jetzt reagieren.

„Als regionale Genossenschaftsbank ist und bleibt die SEPA-Umstellung für uns und unsere Kunden ein präsentes Thema, ganz unabhängig von einer möglichen Frist-verlängerung“, erklärt Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank. „Denn egal, ob der Zahlungsverkehr in wenigen Wochen oder in wenigen Monaten europäisch einheitlich wird – wer die Umstellung bisher nicht in Angriff genommen hat, sollte jetzt aktiv werden. Daher raten wir unseren Firmenkunden, Vereinen und Kommunen, ihre Umstellungsaktivitäten nicht auf die lange Bank zu schieben und rechtzeitig SEPA-fit zu sein.“

So gelingt die SEPA-Umstellung

Für die Durchführung von Überweisungen benötigen Kunden zunächst einmal ihre internationale Bankkontonummer IBAN. Sie setzt sich aus der bekannten Bankleitzahl und Kontonummer, dem Länderkennzeichen DE sowie einer zweistelligen Prüfziffer zusammen und kann beispielsweise der Bankkarte oder dem Kontoauszug entnommen werden. Bei grenzüberschreitenden Überweisungen muss außerdem der BIC, ein international standardisierter Bankcode, angegeben werden.

Auch bei Lastschriften, die nur noch online eingereicht werden können, werden die Kontoverbindungen von Zahler und Zahlungsempfänger durch IBAN und BIC identifiziert. Unternehmen und Vereine müssen für dieses Verfahren bei der Deutschen Bundesbank eine eigene Gläubiger-ID beantragen sowie ihren Zahlungspflichtigen ein Umwidmungsschreiben zukommen lassen. Die Münchner Bank weist aber auch auf andere Schnittstellen hin: Neben der Umstellung des Zahlungsverkehrs ist es u.a. wichtig, die neuen Kontodaten in allen Kommunikations-kanälen anzugleichen und, gerade im Hinblick auf Gehaltszahlungen, im engen Dialog mit dem Steuerberater zu stehen.

Weitere Informationen

Checklisten, SEPA-Navigator und weitere detaillierte Informationen gibt es unter

www.muenchner-bank.de/sepa.

Unter der hauseigenen SEPA-Hotline (089 2128-1090) stehen Experten der Münchner Bank montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr für alle Fragen zur Verfügung.