Auszeichnung für die Generation „Forschung“

Münchner Bank eG sponsert Doktorandenpreis 2014

München, 17. Dezember 2014

Mit ihren außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Gesundheits- und Umweltforschung gehören sie zur Spitze der deutschen Nachwuchsforscher – die vier Gewinner des diesjährigen Doktorandenpreises. Die Münchner Bank eG würdigte dieses Engagement gemeinsam mit der HELENA Graduate School Environmental Health mit einem Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro.

Spendenübergabe in feierlichem Rahmen (v.l.): Prof. Dr. Martin Göttlicher, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Helmholtz Zentrums München, die vier Preisträger Dr. Pouyan Mohajerani, Dr. Marie Standl, Dr. Eva Schulte und Dr. Daniel Nagel (nicht im Bild), Dr. Christian Wild, Generalbevollmächtigter der Münchner Bank eG, Dr. Christian Langebartels, Direktor der HELENA Graduate School Environmental Health am Helmholtz Zentrum, und Hans-Joachim Maubach, Kundenberater der Münchner Bank eG.

Der Doktorandenpreis wird jährlich vom Verein der Freunde und Förderer des Helmholtz Zentrums München vergeben und ehrt die Forschungsarbeit junger Wissenschaftler. Die Münchner Bank eG sponsert diese Auszeichnung bereits im vierten Jahr und unterstützt die vier ausgewählten Doktoranden, gemeinsam mit der HELENA Graduate School Environmental Health, mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 6.000 Euro.

„Das Helmholtz Zentrum München hat sich auch in diesem Jahr wieder für herausragende Wissenschaftlicher entschieden, die mit ihren Untersuchungen einen wichtigen Beitrag für Forschung, Medizin und unsere Gesellschaft leisten“, erklärt Dr. Christian Wild, Generalbevollmächtigter der Münchner Bank eG.

Das Helmholtz Zentrum München untersucht im Bereich „Environmental Health“ den Einfluss von Genetik, Umweltfaktoren und persönlichem Lebensstil auf die Entstehung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Lungen-Erkrankungen oder Alzheimer. Mit der Aufklärung dieser komplexen Wirkungszusammenhänge wird hier der entscheidende Anstoß für neue diagnostische und präventive Therapien gegeben.
 

 

Forschen für den Fortschritt

Die Auszeichnungen, die mit einem Preisgeld von je 1.500 Euro prämiert werden, gehen in diesem Jahr zum einen an Dr. Marie Standl. Sie entdeckte in ihrer Arbeit den Zusammenhang zwischen der Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren und allergischen Krankheiten bei Kindern.

Auch Dr. Pouyan Mohajerani darf sich über die Auszeichnung freuen,
der mithilfe von moderner Visualisierung molekulare Funktionen unter der Haut erforscht hat und damit zur frühzeitigen Erkennung von Krebs beiträgt.

Ein weiterer Preis geht an Dr. Eva Schulte. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit entdeckte sie ganz neue genetische Faktoren, die zur Entstehung von Parkinson und dem Restless-Legs-Syndrom (RLS, unruhige Beine) beitragen.

Der vierte Nachwuchsforscher, Dr. Daniel Nagel, konnte in seiner bahnbrechenden Arbeit kleinmolekulare Hemmstoffe identifizieren.