Vorstellung unseres Mitglieds...

... Diana Sandmann, Künstlerin

© by Michael Tinnefeld

Ankündigung: Ausstellung in unserer Filiale Pasing

Die nächste Ausstellung von Diana Sandmann in der Münchner Bank eG findet vom 02.06.2022 bis 02.09.2022 in unserem modernen Bank-Erlebnis-Zentrum in Pasing statt (Bäckerstraße 1a, 81241 München).

Sie liebt das Spiel von Farbe und Formen und hat sich im Tölzer Land ihre eigene WerkstattGalerie eingerichtet – unser Mitglied Diana Sandmann, herzlich willkommen! Wie würden Sie Ihren Kunststil beschreiben und was möchten Sie in Ihren Werken ausdrücken?

Meine Arbeitsweise würde ich als narrative expressive bezeichnen, bis hin zur Abstraktion. Die Malerei wird bestimmt von den unerwarteten und unvorhersehbaren Momenten in der Natur und im Leben. Mein künstlerisches Anliegen ist die Übersetzung der Schönheit des Augenblicks in ein malerisches Werk mit einer ganz eigenen Aura.

Wann ist ein Exponat tatsächlich „fertig“ für Sie und bereit, es der Welt zu zeigen?

Ein Bild ist für mich niemals „fertig“. Es gibt jedoch einen Moment, in dem ich spüre und weiß, jetzt ist es reif.

Was war bisher das schönste Kompliment, das Sie einmal für eines Ihrer Werke erhalten haben?

In meinen Gästebüchern, die bei meinen Ausstellungen ausliegen, befinden sich viele wunderbare Komplimente über meine Werke, die mich immer wieder aufs Neue erfreuen. Gerne zitiere ich David Hume: „Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.“

"Kurfürstenplatz". OT, 2019, 130cmx90cm, Ei-Öl-Tempera auf Leinwand.

Ihre Werke konnten im Rahmen einer Ausstellung und Vernissage auch schon bei uns in der Münchner Bank eG begutachtet werden, genauer gesagt in unseren Filialen Schwabing und Bad Tölz. Was war für Sie der ungewöhnlichste Ort, an dem Sie einmal ausgestellt haben?

Im Kloster Andechs durfte ich zweimal ausstellen. Das ist ein außergewöhnlicher Ort. Ich lege großen Wert auf die Räume für meine Bilder. Sie haben immer etwas Besonderes, wie auch die Örtlichkeiten der Münchner Bank eG in Bad Tölz oder München-Schwabing besonders sind.

Eine Münchner Künstlerin als Mitglied unserer Herzensbank – das passt für uns ganz wunderbar zusammen. Was verbinden Sie mit unserer Genossenschaft und unserem Netzwerk?

Freundlichkeit, Kompetenz, Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit, Miteinander, Vertrauen. Das klingt ziemlich nach Klischee, es ist aber so für mich.

Doch nicht nur Kunst und Gemeinschaft liegen Ihnen am Herzen: Sie engagieren sich auch für ein großes Sozialprojekt hier in München, das wir bereits auf unserer Crowdfunding-Plattform vorgestellt haben und gemeinsam mit vielen Spenderinnen und Spendern mit fast 9.000 Euro unterstützen konnten – den Krisendienst RUF 24 der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München. Was genau verbirgt sich hinter diesem Projekt?

Ich bin seit über zwölf Jahren ehrenamtliche Familienbegleiterin bei der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München, kurz AKM genannt. Es liegt mir am Herzen, Familien zu unterstützen, die ein schwerstkrankes oder todkrankes Kind haben. Ich selbst habe keine Kinder und liebe Kinder sehr, schenke gerne meine Energie und Zeit, da wo sie Not wenden und lindern kann.

Warum und in welcher Form unterstützen auch Sie den Krisendienst RUF24?

Der Krisendienst RUF24 ist Teil des AKM und sehr kostenintensiv mit 6.000 Euro monatlich. Rund um die Uhr sind Ärzte, Psychologen und Fachkräfte im Einsatz für betroffene Familien. Die Stiftung AKM finanziert sich durch Spenden. Ich bin der Münchner Bank eG sehr dankbar, dass über die Crowdfunding-Plattform so viel Unterstützung möglich war.

Diese Mitglieder haben wir Ihnen bereits vorgestellt

Stefanie Schnellhammer und Julie Bamber, Keksliebe

Ein kleiner Rundgang durch die Keksliebe

Heute begrüßen wir zwei Mitglieder, die nicht nur im Advent mehr Zeit in der Backstube als anderswo verbringen. Herzlich willkommen – Stefanie Schnellhammer und Julie Bamber von der „Keksliebe“. Wann und wo kamt ihr auf die Idee, einen eigenen Keksladen zu eröffnen?

Wir haben beide lange Zeit im Ausland gelebt und dort sind Backwaren immer total bunt und schauen hübsch aus, geschmacklich sind diese aber meistens nicht sehr überzeugend. In Deutschland fanden wir das Gebäck immer sehr lecker, optisch machte es aber nicht immer ganz so viel her. Wir wollten das kombinieren: etwas, das toll aussieht und lecker schmeckt. Daraus entstanden ist KEKSLIEBE: leckere Kekse, die, toll aussehen.

Ihr seid also nicht nur eine Konditorei, sondern auch eine Trendschmiede.
Wie muss denn ein Keks sein, dass man damit sowohl Menschen glücklich machen als auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann?


Wir stellen keine Massenware her. Es steckt viel Handarbeit in jedem Keks und auch viel Liebe zum Detail. Wir verwenden sehr viel Zeit beim Design von Keksen. Kein Keks ist wie der andere und ist der Keks nicht perfekt, dann verlässt er nicht unsere Backstube. Das ist sehr zeitaufwendig, was man unseren Keksen auch ansieht. Man kann als Grundregel sagen: Je aufwendiger und damit zeitintensiver der Keks ist, umso teurer ist dieser. Wir sind damit in Deutschland (fast) noch ohne Konkurrenz, weil unsere Kekse so besonders sind.

Wie können wir uns einen typischen Tag in der „Keksliebe“-Manufaktur vorstellen? Startet Ihr wie die klassischen Bäckereien auch schon gefühlt halb in der Nacht?

Unser Laden am Gärtnerplatz ist eine „offene“ Küche, das heißt, man kann uns beim Verzieren der Kekse zuschauen.  Wir haben täglich zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. Das sind auch unsere Arbeitszeiten – wenn nicht gerade Hochsaison ist, so wie vor Weihnachten, dem Valentinstag oder Ostern. Da starten wir auch schon mal vor 7 Uhr und arbeiten bis spät in die Nacht.

Ihr sitzt mit eurer Backstube direkt am Gärtnerplatz, also sozusagen mitten im Herzen von München. Welche Rolle spielt es, hier gut vernetzt zu sein und wie lebt ihr diesen Gedanken?

Es ist toll, mitten in einem so belebten Viertel zu arbeiten. Denn es kaufen nicht nur viele Anwohner bei uns ein, sondern auch viele Einzelhändler gehören zu unseren Stammkunden. Das freut uns sehr und wir helfen gerne aus und unterstützen. Auch empfehlen wir gerne unsere Nachbarn weiter, sei es den Hundesalon gegenüber oder wenn ein Caterer gesucht wird.

Der Advent steht vor der Tür und damit DIE Zeit für Plätzchen & Co. Das bedeutet für Euch sicher absolute Hochphase, auch was die Kreativität angeht. Welche Geschmackskompositionen und Motive liegen denn dieses Jahr im Trend?

Der Keks ist bei uns immer ein Mürbeteigkeks, entweder Vanille oder Schokolade. Dieser darf keine Nüsse oder Schokostückchen enthalten, da jeder Keks mit Royal Icing bemalt wird. Und dazu muss der Keks bzw. die Keksoberfläche ganz glatt sein.

Der absolute Hit bzw. unser Bestseller in diesem Jahr ist wieder unser Lebkuchenmann aus Vanille-Mürbeteig, den man bei uns in drei verschiedenen Größen kaufen und personalisieren lassen kann. Dicht gefolgt von unserem Schaukelpferd und einem Herz mit dem Spruch DIESES JAHR GIBT’S NIX.

Und zum Abschuss noch eine kleine Bitte, so von Bank zu Backstube:
Gibt es ein Plätzchen-Rezept oder einen besonderen Back-Tipp, den Ihr an unser Netzwerk weitergeben könnt?
😊

Gerne könnt Ihr einen Workshop bei uns besuchen, wo Ihr in alle Geheimnisse des Keksverzierens eingeweiht werdet. Vorab aber schon mal ein Profitipp von der Konditormeisterin Julie: Kekse zum Verzieren sollten nicht zu klein, zu groß, zu dick oder zu dünn sein. Diese Maße sind ideal: 8-9 cm Durchmesser und 5-6 mm Stärke bzw. Dicke. Für den Teig verwenden wir lieber immer weniger Zucker, denn sonst werden die Plätzchen mit Zuckerguss zu süß.

Magdalena & Josef Kurz vom "Pfabhof"

Herzlich willkommen an zwei unserer Mitglieder, die sich den Traum vom eigenen
Bio-Landwirtschaftsbetrieb erfüllt haben – Magdalena und Josef Kurz.
Wie kam es zu der Idee, einen Bauernhof zu gründen?


Wir beide sind gelernte Landwirte, beide auf einem Bauernhof aufgewachsen und haben die Leidenschaft für diesen Beruf im Herzen. Wir haben uns zwar nicht gesucht, aber doch gefunden und können jetzt unseren Traum vom eigenen Bauernhof leben. Für uns beide war immer klar, egal wie hart es auch kommt und wie hart die Arbeit auch sein mag, die Landwirtschaft ist unser Leben.

„Bio aus Bayern“ – klingt spannend. Was braucht es dazu und worauf achtet Ihr ganz besonders?

„Bio“ hat auch was mit Nachhaltigkeit und der Umwelt zu tun. „Bio“ sollte von hier sein, aus Bayern. Regionale Bio-Produkte – das ist die Landwirtschaft, wo wir hinmüssen und das ist genau das, was unser Leitspruch „Bio aus Bayern“ auch aussagen soll.

Und auf welche Produkte habt Ihr Euch in Sachen Anbau spezialisiert?

An erster Stelle stehen bei uns unsere Aronia- und Haskap-Beeren.
Diese werden direkt auf unserem Hof zu wunderbaren Säften, Fruchtaufstrichen, Essigen, Chutney und Likör verarbeitet. Auf unseren Äckern wachsen neben unseren Beeren die Getreidesorten Dinkel, Emmer, Weizen, Hafer und Roggen. Das Getreide wird nach der Ernte zu Mehl und Flocken verarbeitet. Regionaler geht‘s einfach nicht – kurz gesagt „Bio aus Bayern“.

Gibt es noch weitere Produkte, die man bei Euch erwerben kann?

Unser Leitspruch spiegelt sich auch im Sortiment unseres Hofladens wider.
Natürlich gibt es dort unsere Beeren-Kreationen und unser Mehl zu kaufen, aber auch Kartoffeln, Eier, Koch- und Backmischungen, Nudeln, Öl und Essig, Milch sowie eine Auswahl an alkoholischen Getränken, alles natürlich „made in Bavaria“.

Für alle, die noch nicht bei Euch waren: Nehmt uns doch mit auf eine kurze gedankliche Reise. Wie kann man sich den Pfabhof vorstellen und was gibt es bei Euch alles zu entdecken?

Der Pfabhof stammt ursprünglich aus Eching, Wohngebiet Bahnhofstraße. Zur Entscheidung stand 2010, mit der Landwirtschaft aufzuhören oder auszusiedeln. Wir haben natürlich ausgesiedelt. Im Jahr 2011 war der Bau abgeschlossen und seit diesem Tag hat der Pfabhof ein neues Gesicht, und zwar am höchsten Punkt der Gemeinde.

Unser Hof ist einmalig, ein wahrer Wohlfühlort in Idylle pur. Nicht weit weg von der Großstadt findet man bei uns am Hof, egal ob mit dem Rad oder mit dem Auto, Zeit, in die Ferne zu sehen und sich einfach mal eine Auszeit zu nehmen – gerne auf unserer „Auszeit nehm‘a Bank“.

Ihr seid selbständige Landwirte, eng mit der Region verbunden und gleichzeitig auch ein Familienbetrieb – wie schafft Ihr es zeitlich, all das zu vereinen?

Um das alles zu schaffen ist es am Wichtigsten, dass man diesen Beruf „Landwirt“ lebt und wie vorhin schon erwähnt im Herzen trägt. Sonst funktioniert das nicht.
Man muss bereit sein, gerade was das Wetter betrifft, Abschläge im eigenen Leben zu machen. Auch die Familie und der Freundeskreis brauchen manchmal viel Verständnis, wenn wir mal wieder keine Zeit haben und bei der Arbeit sind. Deshalb möchten wir diesen Punkt hier nutzen und „Danke“ an unsere Familie und unsere Freunde zu sagen.

Wir freuen uns riesig, dass Ihr Teil unserer aktuellen Kampagne „Dahoam gut vernetzt“ und Ende des Jahres auch zu Gast auf unserem Genossenschaftlichen Marktplatz seid. Vielleicht ein kleiner Ausblick vorab – auf welche Köstlichkeit(en) dürfen wir uns da freuen? 😊

Verschiedene hochwertige Mehle aus eigenem Anbau, unter anderem unser Emmermehl. Emmer ist ein sehr gesundes Getreide und eignet sich hervorragend für Brote, Brötchen, Kuchen und auch Nudeln.

Natürlich unsere einmaligen Beeren-Kreationen, die es weit und breit kein zweites Mal gibt. Diese Produkte basieren auf eigenen Rezept-Ideen, deshalb kann es leicht sein, dass es bis zum Ende des Jahres noch neue Produkte geben wird, die wir auf dem Genossenschaftlichen Marktplatz präsentieren dürfen.

Markus Kaiser, "Zum Mandelhans"

Die Erfolgsgeschichte des „Mandelhans“ reicht von einer traditionellen Mandelbrennerei zum modernen Unternehmen. Worauf kommt es heutzutage in Ihrer Branche an?

Wir versuchen, Tradition zu bewahren und natürlich auch immer den Fortschritt im Auge zu behalten. Deswegen sollte man neuen Dingen auf keinen Fall negativ gegenüberstehen. Um einige Beispiele zu nennen: Da sind zum einen Ökologie und Umweltschutz, die immer wichtiger werden, aber auch Social Media hat uns gerade jetzt in der Krise sehr geholfen. Ein Onlineshop, ein Elektroroller... also immer am Ball bleiben ist ein wichtiger Faktor. Selbstverständlich sind wir immer noch ein Traditionsbetrieb, der seine Haupteinnahmen auf Volksfesten erzielt. Aber man muss ganz einfach auch neue Wege gehen, wie Firmenevents, private Veranstaltungen und Liefergeschäft. Kurz gesagt: Tradition bewahren und in die Zukunft transportieren.

Normalerweise würde man Sie jetzt auf der Theresienwiese antreffen. Was ist Ihr schönstes Wiesn-Erlebnis?

Das ist schwer zu sagen, nur soviel: Ich könnte ganze Bücher schreiben.
Durch unseren Standort in der Mitte der Wirtsbudenstrasse zwischen Schottenhamel und Bräurosl bekommen wir natürlich noch viel mehr mit, da wir ja mitten im Menschenstrom mit unserem Geschäft stehen. Aber das Schönste für mich auf der Wiesn ist ganz einfach, dass wir von so vielen Leuten, die uns von anderen Festen in München oder dem bayerischen Oberland kennen, einen Besuch abstatten, kurz ratschen und bei uns einkaufen.
Und dadurch treffen sich ganz viele Menschen, die sich kennen, oft zufällig bei uns am Geschäft – und das auf dem größten Volksfest der Welt.

In Eisdielen findet man neben Vanille, Schokolade & Co. mittlerweile ja auch immer mehr ungewöhnliche Sorten. Gibt es bei Ihnen auch besondere Mandelkreationen?

Nein, diesen Trend gehen wir nicht mit und ich erkläre Ihnen auch sehr gerne warum: In unserem Geschäft gibt es 7 verschieden Sorten an Nüssen, davon verkaufen wir 80% Mandeln, 5% Erdnüsse und 5% Cashew. Die anderen 10% verteilen sich auf den Rest. Wir machen all unsere Mandeln und Nüsse täglich frisch, deswegen kann es auch mal sein, dass eine Sorte aus ist. Wir haben auch keine Berge an Nüssen im Geschäft liegen, sonst könnten wir die Frische nicht garantieren. Was ich damit sagen möchte ist ganz einfach: Desto mehr verschiedene Sorten ich machen würde, desto länger brauche ich zum Abverkauf, genauso wie für die Berge an Mandeln in der Theke. Und das ginge auf Kosten der Frische. Da bleiben wir sehr traditionell und unser großer Kreis an Stammkunden weiß das sehr zu schätzen.

Als Testimonial unserer Kampagne haben Sie bereits Gesicht für unsere Bank gezeigt und waren damit über die ganze Stadt verteilt zu sehen. Was ist Ihr Lieblings Stadtviertel?

Nachdem ich in Sendling geboren, da aufgewachsen und ein echtes Münchner Kindl bin, sage ich ganz klar Sendling.

Meine Eltern wohnen heute noch da, ca. 1km von der Wiesn entfernt. Als Kinder und Jugendliche sind wir jeden Abend mit meinen Eltern gemütlich zum Essen auf die Wiesn gegangen, wir durften was fahren, haben Mandeln oder Zuckerwatte bekommen.
Damals war allerdings noch nicht abzusehen, dass ich 20 Jahre später den "Mandelhans" kaufe und selbst mal in glückliche Kinderaugen (natürlich auch in die Augen von Leuten nach 3 Mass Bier) schauen darf.

Sendling hat für mich sehr viel Lebensqualität, ist zentrumsnah, aber man ist auch gleich in den Bergen oder an den Seen.

Und nun zur letzten Frage: Olympia Looping oder Riesenrad?

Ganz klare Antwort: Riesenrad. Zum einen vertrage ich keine wilden Fahrgeschäfte (nach der Fahrt bräuchte ich wahrscheinlich drei Tage nichts mehr zu essen, was natürlich wiederum der Figur zugute kommen würde.) Und zum anderen finde ich eine Fahrt im Riesenrad wunderschön. Man hat einen tollen Blick über die Stadt und bei schönem Wetter einen wunderbaren Weitblick. Und das Riesenrad ist irgendwie wie das Leben, manchmal gehts bergauf und manchmal gehts bergab.

Und jetzt wünsche ich unserer kompletten Branche, dass es bald wieder schnell bergauf geht.

Apropos Köstlichkeit: Goldener Oktober bedeutet Herbstlaub, Ernte und Gemütlichkeit. Hättet Ihr ein Lieblings-Herbst-Rezept für uns?

Natürlich unser Aronia-Glühwein, aber das ist leider ein Geheimrezept. 😊
Zum herbstlichen Kochen eignen sich perfekt unsere Aronia- oder Haskapchutneys. Ob zum Wildbraten, zur Ente oder auch zum Gulasch – einfach einen Esslöffel Chutney in die Soße oder als Dip in der Beilage. Ein unbeschreiblicher Geschmack.

Markus Dickhardt, Roadsurfer

Abenteurer, Testimonial und ein echter Netzwerker: Herzlich Willkommen Markus Dickhardt! Wer sind Sie und was machen Sie?

Als Vater von zwei Kindern, 6 und 8 Jahre, bin ich als Mitgründer und CEO verantwortlich für die strategische Ausrichtung und das Wachstum der Roadsurfer GmbH mit unseren 7 Töchterfirmen, darunter z.B. in Frankreich, Spanien, Österreich und Niederlande. Nach unserer Gründung 2016 innerhalb von vier Jahren zum größten Campervermieter Europas zu werden – mit über 2.500 Fahrzeugen und der größten Station in München – birgt viele spannende Herausforderungen und braucht tolle Partner wie die Münchner Bank eG. Ich habe mich in den letzten Jahren vor allem mit dem Business Plan, dem Einkauf der vielen Fahrzeuge und deren Finanzierung beschäftigt.

Wie und wann kam es zu der Idee, ein Unternehmen für Campervans zu gründen?

Die Idee zu Roadsurfer entstand aus einer Gruppe von Freunden heraus, die sich bereits seit Kindertagen kennen. Wir waren damals alle zusammen an der Atlantikküste für einen Camping-Urlaub. Während eines der Paare bereits mit einem neuen Camping-Bus anrollte, wollten die übrigen Freunde einen Van mieten. Das war aber zu dem Zeitpunkt noch leichter gesagt als getan. Wieder zu Hause ließ uns die Frage nach dem „Geht das nicht einfacher?“ nicht mehr los. Daher entwickelten wir eine konkrete Strategie, bauten eine Website und ein eigenes Onlinebuchungssystem – damals das erste seiner Art – und boten die ersten 25 VW T6 California Busse zur Miete an.

Mit über 2.500 Campern in acht Ländern und über 500 Mitarbeitern ist Roadsurfer mittlerweile der größte Anbieter von Miet-Campervans in Europa und wird in 2022 die Flotte noch weiter ausbauen, um allen Interessierten ein Mietangebot machen zu können.

Mit Roadsurfer Spots bieten wir nun auch eine große Plattform für individuelle Stellplätze z.B. auf Weingütern, Bauernhöfen etc. an. Dies auch für Kunden, die mit ihrem eigenen Camper unterwegs sind. Damit wird Roadsurfer zum großen Outdoor Travel Experte in Europa.

Wann ist ein Campervan das Richtige für mich? Und welche Modelle gibt es?

Ein Campervan ist das Richtige für all diejenigen, die ihren Urlaub gerne frei und flexibel nach ihren eigenen Wünschen gestalten. Unsere bunten Roadsurfer Bullis gibt es für alle Bedürfnisse mit der richtigen Ausstattung zu mieten, zu abonnieren oder zu kaufen. Ein absoluter Klassiker und Kundenliebling ist nach wie vor der VW T6.1 California Ocean/Beach, aber auch die Modelle von Mercedes-Benz und der Ford Nugget sind sehr gefragt. Wer etwas mehr Komfort sucht, der entscheidet sich für ein sogenanntes Road House mit vollausgestatteter Nasszelle. Letztlich ist das Thema Campervan etwas für jeden. Wer es einmal ausprobiert, kommt immer wieder :-)

Als Schmankerl haben wir für alle kurzentschlossen Münchner Bank Mitglieder übrigens einen 10% Rabatt-Code für die Buchung eines Roadurfers. Einfach RSF10MueBa im Buchungsprozess beim Rabattcode eingeben und 10% auf die Übernachtungskosten erhalten. Das Angebot gilt bis zum 15.11.2021.

Ciao Sommerferien, servus Herbst: Welche Reiseziele können Sie für all diejenigen empfehlen, die sich ab September auf den Weg in den Urlaub machen wollen?

Die beste Camper-Reisezeit des Jahres ist der Spätsommer und Frühherbst. Wenn die Sonnenstunden in Deutschland weniger werden ist das die perfekte Zeit, um mit dem Camper in den Süden zu reisen. Dort ist das Meer jetzt noch schön warm und der große Touristenandrang ist vorbei. Und entscheidend: Die Preise vor Ort sinken und man kann auch mit kleinerem Budget die allseits beliebten Reiseziele entspannt erkunden. Meine persönlichen Favoriten zu dieser Jahreszeit sind die Adriaküste von Montenegro nach Albanien und die Algarve in Portugal.

Was war für Sie bisher das schönste Campervan-Erlebnis?

In diesem Sommer haben wir unseren Familienurlaub im Camper ausschließlich auf unseren Roadsurfer Spots, also individuellen privaten Stellplätzen, verbracht. Für mich war das ein Highlight in mehrfacher Hinsicht: Zum einen war es ein ganz besonderer Urlaub, fernab großer überfüllter Campingplätze, in außergewöhnlicher Umgebung, auf Weingütern, Bauernhöfen und auf Stellplätzen direkt am Strand. Zum anderen bin ich stolz darauf, was wir mit unserer Buchungsplattform, seit Live-Gang im Herbst 2020, bereits erreichen konnten: Stand jetzt haben wir schon über 650 Spots in 10 Ländern gelistet und bieten unseren Kunden damit über 4.000 Übernachtungsmöglichkeiten täglich.

Auf unserer Reise hatten meine Frau und ich die Gelegenheit, unsere Spot-Gastgeber persönlich kennenzulernen. Der direkte Austausch mit unseren Partnern ist für mich unerlässlich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Als Testimonial unserer Kampagne begegnen wir Ihnen und den „Roadsurfers“ aktuell ja in ganz München. Wurden Sie schon mal drauf angesprochen?

Das wurde ich tatsächlich. Ich bekomme immer wieder Nachrichten von Freunden und Geschäftspartnern, die mir ein Foto von Postern und Internetbannern der „Dahoam gut vernetzt“-Kampagne schicken. Ein besonderer Moment war jedoch, als ich selbst das erste Mal über ein Poster mit meinem Gesicht gestolpert bin.

Was bedeuten die Worte „Netzwerk“ und „Heimat“ für Sie?

Das Wort „Heimat“ ist für mich absolut mit positiven Emotionen verbunden. Es ist ein Gefühl von Verbundenheit, Geborgenheit, Wohlfühlen und Ankommen, aber auch Zurückkommen. An den Ort, an dem man aufgewachsen ist, wo man jeden Stein und jedes Haus kennt. Für Roadsurfer ist München „Heimat“, hier ist unsere Firmenzentrale, hier hat alles begonnen und deshalb fühlen wir uns als Unternehmen dieser Stadt auch besonders verbunden. Mit den Jahren haben wir es geschafft hier ein sehr starkes „Netzwerk“ aufzubauen, das für unser schnelles Wachstum und unseren Erfolg maßgeblich war und ist. Ein gutes „Netzwerk“ bedeutet für mich starke Partner, wie die Münchner Bank eG, die mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber auch Wissensaustausch und Ressourcen-Teilung.

Und nun zur letzten Frage: Welchen Blick aus einem Campervan werden Sie niemals vergessen?

Ein Blick aus dem Campervan, den ich niemals vergessen werde und der mich immer wieder aufs Neue fesselt, ist der Blick am Morgen, wenn die Sonne gerade aufgeht und man oben aus dem Aufstelldach direkt aufs ruhige Meer schaut.

Jutta Nestler, Modeboutique in Pasing

Gibt es eine Farbe, die Sie überhaupt nicht ausstehen können?

Definitiv nein! Es kommt immer darauf an, ob eine Farbe zum Typ Frau passt oder nicht. Wir assoziieren mit Farben ja auch Bilder, z.B. Zitronenfaltergelb oder Bambusgrün. Farbe macht Stimmung, und das je nach Anlass ganz unterschiedlich. Und es kommt auf das Material und die Schnittführung an, dann kann jede Farbe ihre Wirkung optimal entfalten.

Was macht für Sie ein einzigartiges und persönliches Kundenerlebnis aus?

Wie bei jeder Begegnung ist es das Gespräch, das sich bei mir nicht immer nur um Mode dreht. Die Kundin steht bei uns absolut im Mittelpunkt mit ihren Wünschen und Vorstellungen. Wenn sie am Ende mit ihrem neuen Lieblingsteil beschwingt und glücklich den Laden verlässt und wir ein gutes Gespräch hatten, dann ist das das Kundenerlebnis, das wir bieten wollen.

Apropos Kundenerlebnis: Waren Sie schon auf Entdeckungstour in unserer neuen Filiale und falls ja, was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?  

Ich bin absolut begeistert von der neuen Filiale. Absolut neu, sehr stylisch, kommunikativ und kundenorientiert. Die Besprechungsinseln sind wirklich heimelig, und man kann als Mitglied diese auch privat oder geschäftlich buchen. Das ist eine Bank, wie ich sie mir vorstelle.

Genossenschaft verbindet – würden Sie das unterschreiben?

Absolut! Diese alte Idee vom sich gegenseitig unterstützen ist heute genauso wichtig wie damals. In der Gemeinschaft ist man stärker, und auch Schwache können sich entfalten. Gerne leiste ich dazu meinen Beitrag bei der Münchner Bank!

Und nun zur letzten Frage: Was ist Ihre wichtigste Moderegel?

Als Frau braucht es Authentizität, auch und gerade bei der Mode. Erst wenn man sich in seiner Kleidung wohlfühlt, Farben und Schnitte zu einem passen und man das gewisse „Etwas“ ausstrahlt, dann ist man bei und in sich. Mein Team und ich achten hierauf sehr gewissenhaft, das ist unser Credo.

Inés Gress, Interior Designerin und Unternehmerin
Inés Gress, Interior Designerin und Unternehmerin

„Wir freuen uns sehr, Ihnen auch in diesem Newsletter wieder ein Mitglied aus unserem großartigen und vielfältigen Netzwerk vorstellen zu dürfen. Dieses Mal entführen wir Sie in die fabelhafte Welt der Einrichtungskunst. In diesem Sinne:
Ganz herzlich willkommen, Inés Gress!

Sie sind Interior Designerin und führen sehr erfolgreich Ihr eigenes Unternehmen,
u.a. mit einem Showroom im Hotel „Bayerischer Hof".
Was fasziniert Sie so an der Innenarchitektur?

„Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen,
aber Perfektion ist alles andere als eine Kleinigkeit.”
Leonardo da Vinci

Hatten Sie schon immer eine Leidenschaft für Design und Ästhetik?
Und was macht für Sie ein stimmiges Raumgefühl aus?


Schon in meiner Kindheit in Reit im Winkl hatte ich eine große Leidenschaft: Inneneinrichtung. Dies wurde sicherlich auch durch die Krankheit meiner Mutter und der langen Zeit geprägt, welche sie über Jahre immer wieder in München im Krankenhaus verbringen musste, in Räumen, welche ich bis heute zumeist als unzumutbar empfinde.

Ein Mensch hat die Berechtigung einer Umgebung, in welcher er sich ganz persönlich wirklich wohl fühlt, um sich zu erholen, zu geniessen, Kraft zu sammeln und zu genesen. Ich gestaltete das Krankenhauszimmer meiner Mutter mit den gegebenen Mitteln und was ich so mitbrachte, immer so schön ich nur konnte, damit sie sich wohlfühlen konnte und gesund würde. Auch wenn sie am Ende den Kampf verlor, verstanden wir es in der Familie immer, es uns so schön wie nur möglich zu machen. Dies half: Gutes Essen, Kerzenlicht, Musik und Lachen in einer mit größter Liebe gestalteten Umgebung.

Dieser Umstand, welcher mich über 11 Jahre meiner Kindheit und Jugend begleitete, hat mich sehr geprägt. Meine Barbie-Puppen waren für mich nicht zum Spielen da. Sie wollten ein schönes Zuhause und das haben sie bekommen. Dafür schaffte ich ihnen in Vitrinen und Schränken ein Zuhause. Bis ins kleinste Detail wurde alles handgefertigt und eingerichtet. So entstanden Häuser, welche die Puppen lieben sollten und das sicherlich auch taten. Und kaum fertig mit einem Projekt, begann ich damit, das nächste umzusetzen.

Auch mein Zimmer war eine willkommene Gelegenheit, diesen Raum immer wieder neu zu erfinden. Weiterhin wollte ich für meine drei Geschwister und Freunde permanent Neues erschaffen. Inmitten der schönsten Natur in Reit im Winkl, inspiriert von vielen Wochenenden in großen interessanten Städten dieser Welt, wurden selbst Höhlen in der freien Natur zu Wohlfühlorten ausgebaut. Dazu besorgte ich mir mit Hilfe der starken Bergjungs auch mal einen alten Ofen vom Sperrmüll, damit man es recht behaglich hatte. Außer viel Rauch
kam nicht viel... Dennoch wurde dieser unendlich große Wunsch, es Menschen schön zu machen, tief in ihr verwurzelt.

Dies begleitet mich noch heute…

Gibt es ein außergewöhnliches oder anspruchsvolles Projekt, das Ihnen besonders in
Erinnerung geblieben ist?


Ja, gibt es. Nochmals komme ich zurück auf das Thema Krankenhaus.

Mir wurde die Aufgabe zugeteilt von einem Klinikdirektor in München, welchen ich bereits privat bei der Einrichtung begleitet hatte, im Rahmen der Renovierung einer Station in der psychiatrischen Klinik die Gestaltung zu übernehmen. Mit einem begrenzten Budget das meiste herauszuholen, war mein Wille. Dies war eine faszinierende Herausforderung und unglaublich inspirierend. Gegen alte Muster und Vorgaben neue Wege in der standardisierten Klinikeinrichtung zu gehen, war eine enorme Herausforderung; auch gegen eingesessene Strukturen zu denken. Das hat mich nur weiter angetrieben, hier etwas zu verändern.

Viele Monate immer wieder unter den Patienten zu sein, ihre Bedürfnisse zu spüren und dies unter Berücksichtigung aller Hygiene und Sicherheitsvorgaben in einen Ort des Wohlfühlens zu verwandeln, war wie eine Berufung und ein gerade mir besonderes Anliegen. Es ist noch so viel Bedarf in unseren deutschen Krankenhäusern und ich hoffe sehr für uns alle, dass hier bald mehr diese mutigen Schritte gegangen werden.

Der Bund Deutscher Krankenkassen hatte die Station als „Vorzeigestation“ wie
heute eine Krankenstation aussehen sollte veröffentlicht. Dies ist für mich ganz persönlich ein unvergessliches Erlebnis.

Außerdem faszinierte mich sehr ein Projekt eines Kunden, der absoluter Kunstliebhaber ist.
Wir durften die Wohnung in Anlehnung an die ausgesuchte Kunst einrichten. Man zäumt das Pferd also von der anderen Seite auf. Dies war eine neue und sehr interessante Herangehensweise, die mir auch viel gegeben hat.

Jedes Projekt ist immer wieder völlig anders und neu. So unvergleichlich wie der Mensch selbst. Dies fasziniert mich auch so an diesem Beruf.

Sie begleiten Ihre Kunden von der Beratung bis hin zur finalen Umsetzung von
Einrichtungskonzepten. Wie sieht dabei erfolgreiche Unternehmensführung aus?

Vertrauen...
...ist ein sehr wichtiger Punkt. Dies ist die Voraussetzung, um sich mit Offenheit gegenüber zu treten. Nur so kann man gemeinsam tief genug in ein Projekt eintauchen, um für den
Kunden ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Zeit
Wir nehmen uns gerade am Anfang sehr viel Zeit, die wahren Bedürfnisse und Vorstellungen zu ergründen. „Aus den Augen des Kunden sehen“ ist einer meiner Leitsätze.

Planung
Wir erstellen Moodboards, um die entwickelten Lösungen zu veranschaulichen und greifbar zu machen. Mit Material-Kollagen, Hölzern, Lack- und Stoffproben finden wir die für ihr Wohlbefinden besten Bausteine. Somit bekommt der Kunde einen sehr realistischen Eindruck wie die Räume später aussehen werden, was bei der Entscheidungsfindung für alle Seiten ein enormer Vorteil ist.

Professionalität
Wir begleiten Projekte bis zur Vollendung mit großer Hingabe für Details und professionellem Controlling sämtlicher Ausführungsschritte. Ob Maler, Elektriker, Trockenbauer oder Schreiner - wir arbeiten mit sehr professionellen Firmen, den meisten bereits langjährig, eng zusammen. Man kennt sich und man kennt meinen Anspruch. Wir sehen in jedem Kunden den Menschen, der das Bedürfnis hat, seine Ideen in der Realität zu sehen, um sich ganz persönlich wohl zu fühlen. Außerdem gehen wir erst, wenn es nichts mehr zu tun gibt und der Kunde glücklich ist. Erst dann schlafe ich gut.

Ich stelle mir immer vor, ich ziehe in diese Wohnung oder dieses Haus ein. Damit meine ich
nicht meinen Geschmack, sondern den Respekt, welcher entsteht und man spürt wie sehr einem jedes Vorhaben am Herzen liegt und dass es viel Fingerspitzengefühl bedarf, diesen Nerv zu treffen und umzusetzen.

Das schönste Kompliment, welches ich je bekam war:
Ich fragte, wie ihm seine neuen Räume gefallen und wie es sich anfühle, sie zu betreten.
Seine Antwort: „Ich komme nicht in meine neuen Räume - ich komme nach Hause.“

Folgende Stichworte sind uns auf Ihrer Website besonders ins Auge gefallen:
Einfühlungsvermögen, Leidenschaft und Lösungen, die zu den Bedürfnissen Ihrer Kunden passen – das könnte auch ein Original-Auszug aus unserer Positionierung sein. Es ist einfach immer wieder schön zu sehen, dass auch unsere Mitglieder die gleichen Werte wie wir leben und lieben.

Wenn wir den Spieß also mal umdrehen: Was ist Ihnen als Firmen- und Privatkundin
unserer Bank denn ausdrücklich wichtig in Sachen Beratung und Betreuung?



Vertrauen, Wertschätzung, offen gegenüber neuen Wegen zu sein und den Mut zu haben, gemeinsam neue Wege zu gehen, Zuverlässigkeit und Professionalität.

Genossenschaften sind modern und nachhaltig zugleich. Auch hier haben wir eine große Gemeinsamkeit. Wie vereinen Sie Zeitgeist und Verantwortungsbewusstsein in Ihrem Business?


Wir sind aktuell umgeben von unglaublich vielen Informationen und Eindrücken. Mehr als je
zuvor. Dies hat Vor- und Nachteile. Deutlich spürbar ist in jedem Fall eine Sehnsucht
zurück zu Ruhe, Natur, Ausgeglichenheit, Familie, Freunde und Zeit - für sich und andere
zu leben. Dies spiegelt sich in vielen Bereichen wieder. Ob Ernährung oder
Umweltbewusstsein. Auch im Interior Design ist ein Umbruch spürbar.

Zum einen wächst dieser Beruf in Deutschland gerade enorm. In England und USA ist dies
seit jeher ein sehr geschätzter und viel genutzter Beruf. Man erkennt dies auch in dem
aktuellen Einrichtungsstil, welcher weltweit einen Trend zeigt. Ruhige Töne, natürliche
Materialien, Klarheit.

Gerade auch die Zeiten von Corona haben uns noch stärker in diese Richtung geprägt.

Der Mensch hat oft nicht die Zeit oder ist umgeben von einer schier endlosen Auswahl an
Möbeln, etc., dass es oft schwer fällt hier noch einen roten Faden zu finden. Dies höre ich
oft von Kunden.

Das Zuhause ist nunmal ein unendlich wichtiger Ort, an welchem ich Kraft tanken und mich
wohl fühlen sollte. Seit ich selbstständig bin, suche ich meine Hersteller auch nach ihren Prinzipien aus. Wir arbeiten viel mit individuellen und auch kleineren Manufakturen und Firmen zusammen, die meistens aus Europa kommen, aber auch von England bis nach New York reichen und sehr auf Qualität achten.

Es steht nicht mehr nur im Vordergrund günstig, sondern qualitätsbewusst einzukaufen.
Ein schöner Satz eines Kunden, welcher mich seit Jahren begleitet war: "Mein Vater sagte
schon immer, ich kann es mir nicht leisten, günstig einzukaufen.“ Da ist viel dran.

Qualität zahlt sich auf Dauer aus.

„Komfort über Konzept“ – würden Sie das unterschreiben?

Für mich hängen diese beiden Faktoren eng zusammen. Das ist ein wenig wie mit „Kopf
und Herz".

Die Mitte aus beidem ist für mich die beste Art, mit Dingen umzugehen.
Wir beachten in jedem Projekt auch sehr stark die praktischen Aspekte. Die schönste
Küche erfreut nicht, wenn sie nicht sinnvoll geplant ist. Wir beachten die Größe der
Kunden, die Kochgewohnheiten, Vorlieben, etc. und planen jedes Detail ganz individuell
auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt. Gleichzeitig erfinden wir uns immer wieder
neu in dem Wunsch, auch ein perfektes Design umzusetzen. Dies ist immer wieder eine
Herausforderung. Manchmal zerbreche ich mir noch nachts den Kopf darüber, wie ich ein
Detail so umsetzen kann, dass es optisch dennoch so aussieht, wie ich es mir vorstelle.
Meine Handwerker kennen mich und meinen Perfektionismus. Wir suchen gemeinsam
nach neuen Lösungen. Die bereitet uns auch viel Freude und es ist herrlich, wenn man
nach gemeinsamen Überlegungen eine neue einzigartige Lösung gefunden hat.

Und nun zur letzten Frage: Welches Möbelstück würden Sie niemals eintauschen?

Einen antiken indonesischen Hochzeitsschrank, welchen ich vor vielen Jahren in dem
ersten Möbelgeschäft, in dem ich gearbeitet habe, von meinem verdienten Geld
erstanden hatte. Er begleitet mich, erinnert mich und bleibt ein Teil von mir.

Außerdem der Stuhl „Capitol Complex 051", ein Designklassiker von Cassina / Pierre
Jeanneret, mein absoluter Lieblingsstuhl. Er steht auch unverkäuflich in meinem neuen
Showroom und ich erfreue mich jeden Tag daran.

Jan Saurer, Fotograf und Feuerwehrmann
Jan Saurer, Fotograf und Feuerwehrmann

In dieser Newsletter-Ausgabe freuen wir uns ganz besonders, Ihnen den Mann hinter der Kamera unserer neuen Werbekampagne vorstellen zu dürfen:
Herzlich willkommen, Jan Saurer!

Sie sind aber nicht nur Fotograf, sondern auch fester Bestandteil der Münchner Berufsfeuerwehr. Was fasziniert Sie so an diesem Job?

Dass man Menschen helfen kann und ich jeden Tag aufs Neue Erfüllung in meinen Job erfahre.

Gibt es ein Erlebnis, das Ihnen aus Ihren zahlreichen Einsätzen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Es gibt viele Erlebnisse, ob positiv oder negativ: Im Grunde zeigt der Job eines Feuerwehrmanns die Endlichkeit des Lebens auf. Zum einen erlebt man den Moment, wenn ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt erblickt und zum anderen wird man auch oft mit dem Tod konfrontiert. Durch diese tiefgreifenden Erfahrungen lernt man sein Leben mehr zu schätzen und gewinnen vor allem die kleinen Dinge im Leben eine größere Bedeutung.

Feuerwehrmann und Fotograf – klingt beides nach Abenteuer. Sind Sie generell ein abenteuerlustiger Mensch? Und wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Ich bin generell eher langweilig und kein Adrenalin-Junkie. Gerade Sicherheit spielt in meinen Leben eine große Bedeutung. Zur Fotografie: Ich hatte schon immer ein Faible für das Fotografieren und war immer auf Reisen mit der Handykamera unterwegs. Nach einem gemeinsamen Städtetrip habe ich dann von meiner Frau eine professionelle Kamera geschenkt bekommen, mit dem Appell, dass ich dann endlich „gescheite Fotos machen kann“.

Als Fotograf hat man sicher noch einmal einen ganz anderen Blick auf unsere schöne Stadt. Was lieben Sie so an München? Und haben Sie ein Lieblingsmotiv?

Ich finde es immer wieder spannend, Münchner Schauplätze wie den Monopteros, den Englischen Garten oder den Frauenplatz neu abzulichten und andere Perspektiven und Winkel zu entdecken. An München liebe ich einfach das münchnerische Lebensgefühl und die Gemütlichkeit. Der Slogan „eine Weltstadt mit Herz“ trifft meiner Meinung voll ins Schwarze, denn München ist eine Großstadt, aber trotzdem ist man hier nicht nur eine anonyme Nummer. Hier lebt es sich wie auf einem Dorf und man trifft immer wieder auf die gleichen Menschen, denen man beim Vorbeigehen noch schnell ein freudiges „Servus“ hinterherruft.

Apropos Fotografie: Ab sofort schmücken Ihre Fotos die Plakate unserer neuen Werbekampagne „Dahoam gut vernetzt“ – und das verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Vielen Dank an der Stelle noch einmal für Ihren tollen Einsatz! Haben Sie denn schon eins entdeckt?

Ja, in Giesing habe ich eine Litfaßsäule mit der lieben Vanessa Weber von Schmoller gesehen und das hat mich sehr, sehr stolz gemacht.

 

Was nehmen Sie von den ganzen Shootings mit unseren Mitgliedern und Testimonials mit?

Ich habe tolle Menschen kennengelernt, vor und hinter der Kamera. Ich habe die Testimonials kennengelernt, die alle super aufgeschlossen waren und sich natürlich auch emotional auf das Ganze eingelassen haben. "Testimonial" bedeutet ja auch immer, dass man nicht unbedingt ein Profi-Model ist, das täglich vor der Kamera steht. Und genau das war für mich der Reiz, warum ich sofort gesagt habe: Das möchte ich gerne machen! Denn es ist einfach etwas Besonderes Menschen in dem Umfeld abzulichten, das ihnen am sympathischsten und am vertrautesten ist.

„Dahoam gut vernetzt!“ – was bedeutet dieser Slogan eigentlich für Sie persönlich?

Der passt eigentlich sehr gut zu mir. Ich bin gerne „dahoam“ und auch stolz darauf, München seit knapp elf Jahren mein „dahoam“ nennen zu dürfen. Auch bin ich sehr gut vernetzt. Das liegt nicht zuletzt an so tollen Menschen wie Sandra Bindler, Ihre Vorstandsvorsitzende, und Stefanie Faghani, die Leiterin im Marketing der Münchner Bank eG, die mich bei der Kampagne mit ins Boot geholt und mir dadurch die Chance gegeben haben, mich noch weiter vernetzen zu können. Dafür bin ich sehr dankbar.

Und nun zur letzten Frage: Flaucher oder Wiener Platz?

Eine gemeine Frage für einen Menschen, der die Stadt München und jede ihrer Facetten wirklich durch und durch liebt. Aber ich würde mich untertags für den Flaucher und zum Sonnenuntergang mit einem Glasl Wein am Wiener Platz entscheiden.

Gregor und Luca Tretter, Schuhhaus TRETTER
Die Brüder Gregor und Luca Tretter

Genossenschaft heißt gemeinsam! Daher möchten wir auch unseren Newsletter gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten. Immerhin haben wir so ein großes und spannendes Netzwerk – fast 60.000 Mitglieder – und genau das wollen wir auch im digitalen Zeitalter leben. In diesem Sinne: Herzlich willkommen, Gregor und Luca Tretter! Sie führen zusammen das Schuhhaus Tretter – eines der erfolgreichsten Familienunternehmen hier in München. Die Liebe zum Produkt wurde Ihnen sozusagen schon in die Wiege gelegt. Oder war es doch der Unternehmergeist?

Gregor Tretter: Natürlich waren wir als Kinder jeden Samstag in der Stadt und mit dabei in den Filialen. Jedoch stand damals unsere Rutschbahn im Stammhaus definitiv noch im Vordergrund und wurde ausgiebig getestet.

Luca Tretter: Diese gibt es übrigens noch immer! Schon damals vor über 65 Jahren waren wir auf Qualität bedacht und so musste die Rutsche in den vielen Jahrzehnten nur ein paar Schönheitsreparaturen durchlaufen.

Gab es denn ursprünglich auch mal andere Berufs- oder Karrierepläne?

Luca: Wir sind beide recht behutsam an die Firma heran geführt worden.

Gregor: Sicher war es der Wunsch unseres Vaters, die Geschäftsführung innerfamiliär weiter zu geben, jedoch wurde uns die Entscheidung frei überlassen.

Tretter steht nicht nur für Schuhe, sondern auch für Tradition. Immerhin leiten Sie das Unternehmen bereits in der 3. Generation. Welche Rolle hat das Thema Unternehmensnachfolge gespielt und worauf kommt es bei der „Staffelübergabe“ Ihrer Meinung nach besonders an?

Gregor: Wir sind ja noch mitten drin. Es bereitet uns viel Spaß, den Generationsübergang über viele Jahre gemeinsam mit unserem Vater zu steuern.

Luca:
Auch wenn es ab und dann unterschiedliche Meinungen zwischen uns dreien gibt, so kommen wir doch auf Lösungen, mit denen jeder Leben kann.

Gregor: Worauf es mit am meisten ankommt, ist doch in unserem Falle die gemeinsame Überzeugung, dass geplante und wohl überlegte Veränderung viel Gutes bringt!

Vermögen bedeutet…

Gregor: In unserem Fall vor allem eine große Verantwortung.

Luca: Wir leben das Wort Familienunternehmen und so steckt nicht nur unser Herzblut in der Firma.

Die Corona-Pandemie hat uns alle – ganz besonders auch den Einzelhandel – fest im Griff. Was nehmen Sie aus dieser herausfordernden Zeit mit?

Den Fokus auf die wirklich wichtigen Themen nicht verlieren! Wir sehen durch diese Krise auch eine Chance uns für die Zukunft so aufzustellen, wie es sich unsere Kunden auch vorstellen. Service, Qualität und Shoppingerlebnis müssen wir den Kunden bringen und nicht mehr der reine Bedarfsdecker sein.

Dass Familie eine wichtige Rolle in Ihrem Haus spielt, liegt auf der Hand. Umso mehr freuen wir uns, dass Sie daneben auch Teil UNSERER genossenschaftlichen Familie sind. Was ist für Sie das Besondere an Genossenschaft?

Gregor: Der Austausch unter den Mitgliedern und mit den Mitarbeitern der Münchner Bank eG ist auf jeder Ebene ein engerer als wir es von den typischen Geschäftsbanken gewohnt sind.

Luca: Der ein oder andere lustige Wiesn Nachmittag inklusive!

Sie sind aber nicht nur Mitglied, sondern zeigen als Testimonial unserer Werbekampagne sogar in ganz München Ihr Gesicht für die Münchner Bank eG. Das ist gelebte Genossenschaft und macht uns wahnsinnig stolz. Ein herzliches Dankeschön an der Stelle nochmal! Wurden Sie denn erkannt bzw. drauf angesprochen?

Luca: Das erste Bild kam von unserer Mutter im Tretter Familienchat. Sie war mit dem Hund am Maximilianeum unterwegs und wusste nichts von der Aktion.

Gregor: Und das direkt am ersten Tag der Kampagne. Da ist auch sie schon sehr stolz drauf, uns Brüder entdeckt zu haben.

Gibt es ein Herzensprojekt in München, für das Sie sich besonders einsetzen?

Gregor: Was die wenigsten wissen: Unsere Großmutter und unser Großvater hatten schon eine sehr soziale Ader, die innerfamiliär weiter getragen wird und so stellen wir Bedürftigen Senioren etliche Wohnungen entgeldlos zur Verfügung.

Luca: Und das mitten in München! Auch spenden wir jedes Jahr an die Humedica eine sehr große Anzahl an Schuhen an bedürftige Familien in ganz Europa.

Und nun zur letzten Frage: Wie viele Schuhe zählen zu Ihrer persönlichen Sammlung?

Gregor: Das ist eine gute Frage, die wir doch öfter hören. Gar nicht so viele, wie man denkt. Eher unsere Frauen haben die Schränke ziemlich prall gefüllt mit Schuhen. Sie sitzen ja auch an der Quelle!