Betrugsprävention für Senioren

Trickbetrügereien und andere Gefahren mit finanzieller Auswirkung für ältere Menschen – mit diesen Themen befasste sich der Kranken- und Pflegeverein Oberschleißheim e.V. während seines dritten Seniorengesprächs und wurde dabei von dem Münchner Bank-Experten Jörg Mutschall unterstützt.

„Alt und abgezockt?" – zu diesem Thema lud Georg Kalmer, Vorsitzender des Kranken- und Pflegevereins Oberschleißheim e.V., zum dritten Seniorengespräch. Rund 40 Senioren verfolgten aufmerksam die Podiumsdiskussion im Pfarrheim Maria Patrona Bavariae. Neben der Ersten Bürgermeisterin Elisatbeth Ziegler standen als Experten der Rechtsanwalt Klaus Demuth, Hauptkommissar Luitpold Hauner und der Münchner Bank-Experte Jörg Mutschall den Interessierten Rede und Antwort

  

„Ob Betrug am Geldautomaten, Sicherheit beim E-Banking oder Internetbetrügereien – gerade ältere Menschen sind häufig finanzieller Gefährdung ausgesetzt", weiß Jörg Mutschall, Leiter der Abteilung Medialer Vertrieb der Münchner Bank. „Entsprechend wichtig ist es, dass diese die potenziellen Gefahren kennen und wissen, wie sie in gefährlichen Situationen reagieren sollten."

 

Ziel der Podiumsdiskussion des Kranken- und Pflegevereins Oberschleißheim e.V. war es daher, älteren Menschen Verhaltensregeln für kritische Fälle an die Hand zu geben. So auch zu den Themen „Sicherung der eigenen Wohnung", „Kaffeefahrten", „Enkeltricks" oder „ominöse Verlosungen, Werbung und Spendenanrufe". Neben polizeilichen Informationsfilmen gab vor allem der offene Dialog mit den Experten den Senioren die Gelegenheit, detailliert nachzufragen und Erlebnisse aus der eigenen Erfahrung zu schildern.

 

Eine gelungene Veranstaltung, die von den anwesenden Senioren sehr positiv aufgenommen wurde. Das zeigten die zahlreiche Wortmeldungen und Nachfragen während der 2-stündigen Veranstaltung.